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Forscher züchten Schwarzes Loch!
#41
Zitat:Original von BAAL
Was bringts eigentlich ein Schwarzes Loch zu züchten?!

Für die theoretische Physik wäre die Entdeckung der sehr leichten Schwarzen Löcher von großer Bedeutung. Bisher ist es nicht gelungen, die beiden erfolgreichsten Theorien des 20. Jahrhunderts - die Quantentheorie und die Relativitätstheorie - in Einklang zu bringen.

Die Physik Schwarzer Löcher im Quantenbereich ist somit der Schlüssel zum Verständnis des neuen Weltbilds der Elementarteilchenphysik

Sollte es die vorhergesagten Mini Schwarzen Löcher geben, hat Prof. Horst Stöcker sich ihre mögliche Anwendung als "Relikt-Konverter" zur Energiegewinnung nach Einsteins berühmter Formel E=mc2 bereits patentieren lassen. Der Konverter bestünde aus dem Relikt eines Schwarzen Lochs, das einen Strahl von niederenergetischen Hadronen (Protonen, Neutronen oder ganze Kerne) in Hawking-Strahlung umwandeln könnte. Dieser Prozess würde mit einer Umwandlungseffizienz von etwa 90 Prozent ablaufen, da nur die produzierten Gravitonen und Neutrinos nicht in nutzbare Energie überführt werden könnten.

Sollte also die Erzeugung von stabilen Relikten am CERN in den kommenden Jahren gelingt, könnte mit dieser Methode der gesamte Energieverbrauch der Erde mit nur zehn Tonnen willkürlichen Materials in diesen Konvertern erzeugt werden.


Was passiert nun mit den am LHC erzeugten mikroskopischen schwarzen Löchern? Saugen sie, ähnlich wie ihre riesigen Kollegen in den Tiefen des Weltalls, die umliegende Materie an, bis nichts mehr vorhanden ist? Werden sie, nachdem sie genügend Materie angesammelt haben, zu erdverschlingenden Monstern? Nein. Bereits 1974 hat Stephen Hawking vorhergesagt, dass schwarze Löcher aufgrund von Quantenfluktuationen (siehe Kasten und wdp-Artikel "Quantenfeldtheorie - Was ist das?") auch Teilchen abstrahlen können. Dies geschieht, wenn am Rand eines schwarzen Lochs ein virtuelles Quantenpaar entsteht. Fällt ein virtuelles Teilchen eines solchen Paares in das schwarze Loch, so kann das andere dem Gravitationsfeld als reales Teilchen entkommen und so einen Teil der Masse des schwarzen Lochs wegtragen.

Hawking zufolge steigt diese Teilchenabstrahlung, die so genannte Hawking-Strahlung, mit kleiner werdender Masse des schwarzen Lochs an. Kleine schwarze Löcher strahlen also besonders intensiv und zerfallen deshalb in kürzester Zeit in eine Vielzahl von Teilchen. So beträgt die Lebensdauer eines schwarzen Lochs mit einer im Energieberich des LHC-Beschleunigers liegenden Masse von etwa 10.000 GeV/c2, also der Masse von rund 10.000 Protonen, weniger als 10-26 Sekunden. Dies ist so kurz, dass dem schwarzen Loch keine Zeit bleibt, um nennenswert Materie aus der Umgebung aufzusammeln.


http://www.astronews.com/news/artikel/20...-007.shtml
http://www.weltderphysik.de/de/4717.php
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzes_Mini-Loch
http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/130235/

->>> http://www.golem.de/0802/57477.html
- Ɖα Ƥσϰϰϰϰ ƨι∂ɛ σғ ˩ιғɛ -
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#42
Zitat:Original von Poxxxx
Zitat:Original von BAAL
Was bringts eigentlich ein Schwarzes Loch zu züchten?!

Für die theoretische Physik wäre die Entdeckung der sehr leichten Schwarzen Löcher von großer Bedeutung. Bisher ist es nicht gelungen, die beiden erfolgreichsten Theorien des 20. Jahrhunderts - die Quantentheorie und die Relativitätstheorie - in Einklang zu bringen.

Die Physik Schwarzer Löcher im Quantenbereich ist somit der Schlüssel zum Verständnis des neuen Weltbilds der Elementarteilchenphysik

Sollte es die vorhergesagten Mini Schwarzen Löcher geben, hat Prof. Horst Stöcker sich ihre mögliche Anwendung als "Relikt-Konverter" zur Energiegewinnung nach Einsteins berühmter Formel E=mc2 bereits patentieren lassen. Der Konverter bestünde aus dem Relikt eines Schwarzen Lochs, das einen Strahl von niederenergetischen Hadronen (Protonen, Neutronen oder ganze Kerne) in Hawking-Strahlung umwandeln könnte. Dieser Prozess würde mit einer Umwandlungseffizienz von etwa 90 Prozent ablaufen, da nur die produzierten Gravitonen und Neutrinos nicht in nutzbare Energie überführt werden könnten.

Sollte also die Erzeugung von stabilen Relikten am CERN in den kommenden Jahren gelingt, könnte mit dieser Methode der gesamte Energieverbrauch der Erde mit nur zehn Tonnen willkürlichen Materials in diesen Konvertern erzeugt werden.

das war jetzt gut zu sagen ein "doppelpost" ich hab das gleiche einen post vor dir geschrieben...

der text kurzgefast: Die Physik besteht zu über 40% nur aus Theorien und vorallem bei der Elementarteilchenphysik. Im Standartmodell der Elementarteilchenphysik ist so gut wie alles eine Theorie... Mit dem LHC versucht man die entsprechenden "Teilchen" zu finden die im Standartmodell vorausgesagt sind.
Nebenbei könnte man die Hawking - Starhlung eines Mini - Schwarzen Loches als Energiequelle benutzen.

So hab ich das verstanden.
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#43
mal so nebenbei...

Zitat:Unter dem Projekt zwei Schweizer Wissenschaftler baute dass nicht ganz unbekannte Labor "CERN" einen Bunker unter der Erde mit einem durchmesser von 27 km.

wtf??!! Wow einen 27 km bunker und das unterirdisch?!
wieso hat man von sowas noch nicht früher gehört... alter nen bunker von 27 kilometer
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#44
Zitat:Original von Eggerer
mal so nebenbei...

Zitat:Unter dem Projekt zwei Schweizer Wissenschaftler baute dass nicht ganz unbekannte Labor "CERN" einen Bunker unter der Erde mit einem durchmesser von 27 km.

wtf??!! Wow einen 27 km bunker und das unterirdisch?!
wieso hat man von sowas noch nicht früher gehört... alter nen bunker von 27 kilometer

natürlich hat man von soetwas schon früher gehört, es liegt unter der stadt Genf, und es wäre sehr merkwürdig, wenn eine ganze Stadt dass nicht mitbekommen würde...


EDIT:

Zitat:[i]
Was passiert nun mit den am LHC erzeugten mikroskopischen schwarzen Löchern? Saugen sie, ähnlich wie ihre riesigen Kollegen in den Tiefen des Weltalls, die umliegende Materie an, bis nichts mehr vorhanden ist? Werden sie, nachdem sie genügend Materie angesammelt haben, zu erdverschlingenden Monstern? Nein. Bereits 1974 hat Stephen Hawking vorhergesagt, dass schwarze Löcher aufgrund von Quantenfluktuationen (siehe Kasten und wdp-Artikel "Quantenfeldtheorie - Was ist das?") auch Teilchen abstrahlen können. Dies geschieht, wenn am Rand eines schwarzen Lochs ein virtuelles Quantenpaar entsteht. Fällt ein virtuelles Teilchen eines solchen Paares in das schwarze Loch, so kann das andere dem Gravitationsfeld als reales Teilchen entkommen und so einen Teil der Masse des schwarzen Lochs wegtragen.

Hawking zufolge steigt diese Teilchenabstrahlung, die so genannte Hawking-Strahlung, mit kleiner werdender Masse des schwarzen Lochs an. Kleine schwarze Löcher strahlen also besonders intensiv und zerfallen deshalb in kürzester Zeit in eine Vielzahl von Teilchen. So beträgt die Lebensdauer eines schwarzen Lochs mit einer im Energieberich des LHC-Beschleunigers liegenden Masse von etwa 10.000 GeV/c2, also der Masse von rund 10.000 Protonen, weniger als 10-26 Sekunden. Dies ist so kurz, dass dem schwarzen Loch keine Zeit bleibt, um nennenswert Materie aus der Umgebung aufzusammel


Auch das wiederum ist nur eine Theorie und keineswegs bewiesen!
Nach einer neueren Theorie soll ein Schwarzes Loch nach der Zeit zerfallen, indem es mit seinem "Ausgang" also dementsprechend dem "Weißem Loch" in einem Dimensonal übergreifendem Rieß kolabiert.
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#45
Zitat:Original von MichasLegend

das war jetzt gut zu sagen ein "doppelpost" ich hab das gleiche einen post vor dir geschrieben...

Upps^^


Edit:
noch was-

Unser Alltagsempfinden ist diesbezüglich kategorisch: Die Welt, in der wir leben, besitzt drei Raumdimensionen - oben/unten, links/rechts, vorne/hinten. Zu diesen kommt die Zeit als vierte Dimension hinzu. Diese scheinbar unerschütterliche Grundfeste unseres Weltbilds wird in jüngster Zeit jedoch zunehmend in Frage gestellt: Einige Theorien jenseits des Standard-Modells der Teilchenphysik (z.B. die Stringtheorie) postulieren, dass unser Universum tatsächlich neben den uns bekannten auch zusätzliche Raumdimensionen besitzt, die uns nur bisher verborgen geblieben sind. Doch wie ließe sich die Existenz solcher Extra-Dimensionen experimentell nachweisen?

Eine exotisch anmutende Möglichkeit, den Schleier über den Extra-Dimensionen zu lüften, ergibt sich womöglich, wenn beim Forschungszentrum CERN in Genf der Large Hadron Collider LHC in Betrieb geht. Sollte es gelingen, in den hochenergetischen Teilchenkollisionen am LHC winzig kleine schwarze Löcher zu erzeugen, so würde das auf Möglichkeiten hinweisen, die bislang wie Science-Fiction anmuten: Unser Universum könnte sich in weit mehr Dimensionen erstrecken, als unser eingeschränktes Alltagsempfinden uns offenbart (siehe wdp-Artikel "Die Suche nach den Extra-Dimensionen").
- Ɖα Ƥσϰϰϰϰ ƨι∂ɛ σғ ˩ιғɛ -
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#46
wie lang haben die den da dran gearbeitet? ich hab jedenfalls nie was davon gehört...

normal muss das doch groß und breit in den ganzen medien kommen dass die da nen 27 km bunker hinbasteln xD

wie sieht der denn aus? geht der 27 km lang nur freie fläche dahin oder nicht?
ich kann mir des garnich richtig vorstelln Tongue
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#47
Hier kann man die Fläche des Bunkers mal aus der Vogelperspektive betrachten: http://www-ekp.physik.uni-karlsruhe.de/m...ftbild.jpg


Hier noch mal mein Post von gerade:

Zitat:[i]
Was passiert nun mit den am LHC erzeugten mikroskopischen schwarzen Löchern? Saugen sie, ähnlich wie ihre riesigen Kollegen in den Tiefen des Weltalls, die umliegende Materie an, bis nichts mehr vorhanden ist? Werden sie, nachdem sie genügend Materie angesammelt haben, zu erdverschlingenden Monstern? Nein. Bereits 1974 hat Stephen Hawking vorhergesagt, dass schwarze Löcher aufgrund von Quantenfluktuationen (siehe Kasten und wdp-Artikel "Quantenfeldtheorie - Was ist das?") auch Teilchen abstrahlen können. Dies geschieht, wenn am Rand eines schwarzen Lochs ein virtuelles Quantenpaar entsteht. Fällt ein virtuelles Teilchen eines solchen Paares in das schwarze Loch, so kann das andere dem Gravitationsfeld als reales Teilchen entkommen und so einen Teil der Masse des schwarzen Lochs wegtragen.

Hawking zufolge steigt diese Teilchenabstrahlung, die so genannte Hawking-Strahlung, mit kleiner werdender Masse des schwarzen Lochs an. Kleine schwarze Löcher strahlen also besonders intensiv und zerfallen deshalb in kürzester Zeit in eine Vielzahl von Teilchen. So beträgt die Lebensdauer eines schwarzen Lochs mit einer im Energieberich des LHC-Beschleunigers liegenden Masse von etwa 10.000 GeV/c2, also der Masse von rund 10.000 Protonen, weniger als 10-26 Sekunden. Dies ist so kurz, dass dem schwarzen Loch keine Zeit bleibt, um nennenswert Materie aus der Umgebung aufzusammel


Auch das wiederum ist nur eine Theorie und keineswegs bewiesen!
Nach einer neueren Theorie soll ein Schwarzes Loch nach der Zeit zerfallen, indem es mit seinem "Ausgang" also dementsprechend dem "Weißem Loch" in einem Dimensonal übergreifendem Rieß kolabiert.[/quote]
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#48
Ich dachte die Theorie über die Existens Weißer Löcher währe schon lange nicht mehr glaubwürdig?
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#49
Zitat:Original von Poxxxx
Ich dachte die Theorie über die Existens Weißer Löcher währe schon lange nicht mehr glaubwürdig?

doch. und solange nichts anderes bewiesen wurde, gilt sie weiterhin als glaubwürdig...
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#50
Zitat:Original von Poxxxx
Zitat:Original von BAAL
Was bringts eigentlich ein Schwarzes Loch zu züchten?!

Für die theoretische Physik wäre die Entdeckung der sehr leichten Schwarzen Löcher von großer Bedeutung. Bisher ist es nicht gelungen, die beiden erfolgreichsten Theorien des 20. Jahrhunderts - die Quantentheorie und die Relativitätstheorie - in Einklang zu bringen.

Die Physik Schwarzer Löcher im Quantenbereich ist somit der Schlüssel zum Verständnis des neuen Weltbilds der Elementarteilchenphysik

Sollte es die vorhergesagten Mini Schwarzen Löcher geben, hat Prof. Horst Stöcker sich ihre mögliche Anwendung als "Relikt-Konverter" zur Energiegewinnung nach Einsteins berühmter Formel E=mc2 bereits patentieren lassen. Der Konverter bestünde aus dem Relikt eines Schwarzen Lochs, das einen Strahl von niederenergetischen Hadronen (Protonen, Neutronen oder ganze Kerne) in Hawking-Strahlung umwandeln könnte. Dieser Prozess würde mit einer Umwandlungseffizienz von etwa 90 Prozent ablaufen, da nur die produzierten Gravitonen und Neutrinos nicht in nutzbare Energie überführt werden könnten.

Sollte also die Erzeugung von stabilen Relikten am CERN in den kommenden Jahren gelingt, könnte mit dieser Methode der gesamte Energieverbrauch der Erde mit nur zehn Tonnen willkürlichen Materials in diesen Konvertern erzeugt werden.


Was passiert nun mit den am LHC erzeugten mikroskopischen schwarzen Löchern? Saugen sie, ähnlich wie ihre riesigen Kollegen in den Tiefen des Weltalls, die umliegende Materie an, bis nichts mehr vorhanden ist? Werden sie, nachdem sie genügend Materie angesammelt haben, zu erdverschlingenden Monstern? Nein. Bereits 1974 hat Stephen Hawking vorhergesagt, dass schwarze Löcher aufgrund von Quantenfluktuationen (siehe Kasten und wdp-Artikel "Quantenfeldtheorie - Was ist das?") auch Teilchen abstrahlen können. Dies geschieht, wenn am Rand eines schwarzen Lochs ein virtuelles Quantenpaar entsteht. Fällt ein virtuelles Teilchen eines solchen Paares in das schwarze Loch, so kann das andere dem Gravitationsfeld als reales Teilchen entkommen und so einen Teil der Masse des schwarzen Lochs wegtragen.

Hawking zufolge steigt diese Teilchenabstrahlung, die so genannte Hawking-Strahlung, mit kleiner werdender Masse des schwarzen Lochs an. Kleine schwarze Löcher strahlen also besonders intensiv und zerfallen deshalb in kürzester Zeit in eine Vielzahl von Teilchen. So beträgt die Lebensdauer eines schwarzen Lochs mit einer im Energieberich des LHC-Beschleunigers liegenden Masse von etwa 10.000 GeV/c2, also der Masse von rund 10.000 Protonen, weniger als 10-26 Sekunden. Dies ist so kurz, dass dem schwarzen Loch keine Zeit bleibt, um nennenswert Materie aus der Umgebung aufzusammeln.


http://www.astronews.com/news/artikel/20...-007.shtml
http://www.weltderphysik.de/de/4717.php
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzes_Mini-Loch
http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/130235/

->>> http://www.golem.de/0802/57477.html
ok?
So ausführlich musstet ihr das jetzt net schreiben D
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