29.06.2013, 13:39
Ich hatte das ja schon länger angekündigt, aber weil ich nur einen großen Post machen wollte statt vieler kleiner hat mich das entsprechend Vorbereitungszeit gekostet.
Ich werd auch noch was zu ein paar bereits genannten Filmen sagen, wenn ich das Gefühl habe dass noch wichtige Infos fehlen, ich hoffe es fühlt sich keiner auf den Schlips getreten.
Across the Universe (2007)
Vergiss mein nicht (2004)
Blade Runner (1982)
Minoriy Report (2002)
Paycheck (2003)
Der Plan (2011)
A Scanner Darkly (2006)
Casablanca (1942)
Jagd auf Roter Oktober (1990)
The Rock - Fels der Entscheidung (1996)
Brubaker (1980)
Staplerfahrer Klaus (2000)
Meine Fresse, ich schreib schon seit drei Stunden und bin noch nichtmal mit 10% der Filme die ich dranbringen will fertig. Und wenn ich die Texte durchlese fällt mir überall noch was auf was ich vergessen hab zu sagen. Und das ist nur die erste Reihe in meinem DVD-Regal gewesen, ich könnte die Zahl der Filme die momentan auf meiner Liste stehen noch locker vervierfachen.
Ich mach für heute erstmal Pause und schreibe dann morgen und/oder nächstes Wochenende weiter. Achja, hoffentlich wundert sich keiner von euch dass ich mal was Positives zu Filmen zu sagen habe...
Ich werd auch noch was zu ein paar bereits genannten Filmen sagen, wenn ich das Gefühl habe dass noch wichtige Infos fehlen, ich hoffe es fühlt sich keiner auf den Schlips getreten.
Across the Universe (2007)
Spoiler:
Regie: Julie Taymor (Frida, Titus)
Across the Universe ist ein Musical aus dem Jahre 2007 das bis auf Evan Rachel Wood (The Fighter) und Jim Sturgess (21) eigentlich keine bekannten Schauspieler vorzuweisen hat. Das macht der Film aber jederzeit mit seiner Inszenierung wieder wett. Zunächst muss man anmerken dass alle Lieder in dem Musical Cover-Versionen von Beatles-Songs sind. Das Titelgebende "Across the Universe" kommt genauso vor wie "Hey Jude", "With a Little Help from My Friends", "Helter Skelter" und so weiter. Die Interpreten beschränken sich aber nicht nur auf die Schauspieler, man hat für diverse Lieder echte Musiker dazu geholt. So trägt Joe Cocker seine Version von "Come Together" vor und Bono von U2 darf sich an "I am the Walrus" und "Lucy in the Sky with Diamonds" versuchen. Nur pro Forma: Die Handlung spielt in Amerika während des Vietnamkrieges und begleitet eine Gruppe von Teenagern die sich mit der momentanen Politischen Situation bezüglich Fremdenhass, Kriegsdienst und Protestaktionen aber auch dem alltäglichen romantischen Wahnsinn eines herangehenden Erwachsenen auseinander setzen müssen. Und nein, es ist nicht so klischee-artig wie es gerade klingt.
Anstatt eines Trailers habe ich hier das - meiner Meinung nach - imposanteste Lied des Filmes herausgesucht:
Across the Universe ist ein Musical aus dem Jahre 2007 das bis auf Evan Rachel Wood (The Fighter) und Jim Sturgess (21) eigentlich keine bekannten Schauspieler vorzuweisen hat. Das macht der Film aber jederzeit mit seiner Inszenierung wieder wett. Zunächst muss man anmerken dass alle Lieder in dem Musical Cover-Versionen von Beatles-Songs sind. Das Titelgebende "Across the Universe" kommt genauso vor wie "Hey Jude", "With a Little Help from My Friends", "Helter Skelter" und so weiter. Die Interpreten beschränken sich aber nicht nur auf die Schauspieler, man hat für diverse Lieder echte Musiker dazu geholt. So trägt Joe Cocker seine Version von "Come Together" vor und Bono von U2 darf sich an "I am the Walrus" und "Lucy in the Sky with Diamonds" versuchen. Nur pro Forma: Die Handlung spielt in Amerika während des Vietnamkrieges und begleitet eine Gruppe von Teenagern die sich mit der momentanen Politischen Situation bezüglich Fremdenhass, Kriegsdienst und Protestaktionen aber auch dem alltäglichen romantischen Wahnsinn eines herangehenden Erwachsenen auseinander setzen müssen. Und nein, es ist nicht so klischee-artig wie es gerade klingt.
Anstatt eines Trailers habe ich hier das - meiner Meinung nach - imposanteste Lied des Filmes herausgesucht:
Vergiss mein nicht (2004)
Spoiler:
Regie: Michel Gondry (Abgedreht, Green Hornet)
Dieser Film könnte sogar einigermaßen bekannt sein. Jim Carrey, Kate Winslet, Eliah Wood, Mark Ruffalo und Kirsten Dunst spielen in einer SF-Romanze die so fast aus einem Dick-Buch stammen könnte. Die Charaktere von Carrey und Winslet - beides soziale Außenseiter - kommen gerade frisch aus einer gescheiterten Beziehung als sie die Entscheidung fällt, sich die Erinnerungen an die Beziehung löschen zu lassen. Er ist am Boden zerstört als er davon Wind bekommt und beschließt seine Miserie auf dieselbe Art zu beenden. Während des Lösch-Prozesses meldet sich aber sein Unterbewusstsein in Form seiner Ex-Freundin und erinnert ihn an die guten Zeiten und dass eine Beziehung harte Arbeit ist und man nicht nach den ersten Regenwolken am Horizont aufgeben kann. Carrey durchlebt nun die gesamte Beziehung in Zeitsprüngen auf der Flucht vor dem Vergessen und versucht irgendetwas von ihr im Gedächtnis zu behalten, während sein Verstand im wahrsten Sinne des Wortes auseinander bröckelt. Es gibt auch noch eine genauso gute Zweitstory in der Eliah Wood versucht mit den beim Löschprozess aufgeschnappten Informationen sich bei Winslet einzumogeln, was ihr aber jedesmal wie ein Déjà-Vu bekannt vorkommt. Es wird also angedeutet, dass auch sie beim Vergessen Gewissensbisse bekam und dagegen angekämpft hat.
Dieser Film könnte sogar einigermaßen bekannt sein. Jim Carrey, Kate Winslet, Eliah Wood, Mark Ruffalo und Kirsten Dunst spielen in einer SF-Romanze die so fast aus einem Dick-Buch stammen könnte. Die Charaktere von Carrey und Winslet - beides soziale Außenseiter - kommen gerade frisch aus einer gescheiterten Beziehung als sie die Entscheidung fällt, sich die Erinnerungen an die Beziehung löschen zu lassen. Er ist am Boden zerstört als er davon Wind bekommt und beschließt seine Miserie auf dieselbe Art zu beenden. Während des Lösch-Prozesses meldet sich aber sein Unterbewusstsein in Form seiner Ex-Freundin und erinnert ihn an die guten Zeiten und dass eine Beziehung harte Arbeit ist und man nicht nach den ersten Regenwolken am Horizont aufgeben kann. Carrey durchlebt nun die gesamte Beziehung in Zeitsprüngen auf der Flucht vor dem Vergessen und versucht irgendetwas von ihr im Gedächtnis zu behalten, während sein Verstand im wahrsten Sinne des Wortes auseinander bröckelt. Es gibt auch noch eine genauso gute Zweitstory in der Eliah Wood versucht mit den beim Löschprozess aufgeschnappten Informationen sich bei Winslet einzumogeln, was ihr aber jedesmal wie ein Déjà-Vu bekannt vorkommt. Es wird also angedeutet, dass auch sie beim Vergessen Gewissensbisse bekam und dagegen angekämpft hat.
Blade Runner (1982)
Spoiler:
Regie: Ridley Scott (Alien, Hannibal, Black Hawk Down)
Nachdem ich Philip K. Dick schon namentlich erwähnt habe muss ich mich nun doch auch mit den Verfilmungen des SF-Großmeisters beschäftigen. Den Anfang macht die düstere Zukunftsvision mit Harrison Ford, Rutger Hauer, Edward James Olmos, Daryl Hannah und vielen anderen, in der die Frage nach Mensch und Menschlichkeit eine zentrale Rolle spielt. Rick Deckard (Ford) ist ein altgesottener Kopfgeldjäger der den Auftrag bekommt, fünf entflohene Nexus-6-Androiden "außer Betrieb zu nehmen", die weder optisch noch anatomisch von Menschen auseinander gehalten werden können. Der einzige Unterschied ist eine leichte Verzögerung bei Körperreflexen wenn emotionale Reaktion provoziert wird. Und nachdem sich Deckard auch in Rachel, den Prototypen dieser Modellreihe verliebt, muss er sich die Frage stellen, ob die Androiden die nur in Frieden leben wollen nicht vielleicht doch menschlicher sind als die meisten echten Menschen. Und ist Deckard selber eigentlich ein Mensch?
Der Film ist heute noch eine Referenz für Film-Noir-Science-Fiction, die Kamerafahrten, Special Effects, Requisiten und Kulissen sind grandios. Blade Runner war die einzige Verfilmung von der Dick noch wenigstens eine Vorab-Version gesehen hat bevor er gestorben ist, und er hat dabei vor Glück angefangen zu weinen - zu Recht! Der Film hat nahezu nichts mit dem Roman zu tun und fängt dennoch den bedrückenden Dystopia-Tonus und die moralischen Aspekte perfekt ein. Und der Soundtrack von Vangelis ist auch heute noch unvergesslich. Wer die Möglichkeit hat soll sich die Sammlerbox suchen, in der fünf(!) verschiedene Schnittversionen enthalten sind, darunter auch besagte Rohversion und der aktuelle Final Cut in dem viele Filmfehler ausgebessert wurden. Eine kleine Warnung an deutsche Zuschauer: Je aktueller die Version, umso mehr kann es sein dass manche Charaktere mehr als eine Synchronstimme haben, wenn der alte Sprecher verstorben oder in Rente gegangen ist.
Nachdem ich Philip K. Dick schon namentlich erwähnt habe muss ich mich nun doch auch mit den Verfilmungen des SF-Großmeisters beschäftigen. Den Anfang macht die düstere Zukunftsvision mit Harrison Ford, Rutger Hauer, Edward James Olmos, Daryl Hannah und vielen anderen, in der die Frage nach Mensch und Menschlichkeit eine zentrale Rolle spielt. Rick Deckard (Ford) ist ein altgesottener Kopfgeldjäger der den Auftrag bekommt, fünf entflohene Nexus-6-Androiden "außer Betrieb zu nehmen", die weder optisch noch anatomisch von Menschen auseinander gehalten werden können. Der einzige Unterschied ist eine leichte Verzögerung bei Körperreflexen wenn emotionale Reaktion provoziert wird. Und nachdem sich Deckard auch in Rachel, den Prototypen dieser Modellreihe verliebt, muss er sich die Frage stellen, ob die Androiden die nur in Frieden leben wollen nicht vielleicht doch menschlicher sind als die meisten echten Menschen. Und ist Deckard selber eigentlich ein Mensch?
Der Film ist heute noch eine Referenz für Film-Noir-Science-Fiction, die Kamerafahrten, Special Effects, Requisiten und Kulissen sind grandios. Blade Runner war die einzige Verfilmung von der Dick noch wenigstens eine Vorab-Version gesehen hat bevor er gestorben ist, und er hat dabei vor Glück angefangen zu weinen - zu Recht! Der Film hat nahezu nichts mit dem Roman zu tun und fängt dennoch den bedrückenden Dystopia-Tonus und die moralischen Aspekte perfekt ein. Und der Soundtrack von Vangelis ist auch heute noch unvergesslich. Wer die Möglichkeit hat soll sich die Sammlerbox suchen, in der fünf(!) verschiedene Schnittversionen enthalten sind, darunter auch besagte Rohversion und der aktuelle Final Cut in dem viele Filmfehler ausgebessert wurden. Eine kleine Warnung an deutsche Zuschauer: Je aktueller die Version, umso mehr kann es sein dass manche Charaktere mehr als eine Synchronstimme haben, wenn der alte Sprecher verstorben oder in Rente gegangen ist.
Minoriy Report (2002)
Spoiler:
Regie: Steven Spielberg (E.T., Schindlers Liste, uvm.)
Phil Dick, die Zweite. Mit diesem Film bin ich damals eingestiegen, die Bücher zu lesen und alle seiner Adaptionen aufzusuchen. Tom Cruise spielt einen Polizisten der Organisation Pre-Crime, die mit Hilfe dreier genetisch mutierter Menschen mit Präkognitiven Fähigkeiten - PreCogs - Morde verhindern können bevor sie passieren. Das System scheint Fehlerfrei bis genau an dem Tag als Colin Farrell auftaucht, der Gutachter der über die Landesweite Verbreitung des Systems urteilen soll, von den PreCogs vorhergesehen wird, dass Cruise selber einen Mord begehen wird. Hier beginnt nun eine Verfolgungsjagd in der Cruise herauszufinden versucht, ob er das Opfer einer Verschwörung wurde oder tatsächlich ein Mörder ist. Und wie kann man ein Mörder sein, ohne bereits ein Verbrechen begangen zu haben?
Auch Minority Report, wie Blade Runner, spielt mit moralischen Aspekten von neuen Technologien und philosophischen Dillemas - zwei von Dicks Lieblingsthemen. Am Meisten besticht der Film jedoch mit seiner Zeichnung der Zukunft, den faszinierenden Technologien und dem starken Kontrast zwischen der sauberen Zivilisation und der dreckigen Unterwelt, in die sich der Protagonist gezwungenermaßen zurückziehen muss. Optisch wurden dem Film auch stark die Farbintensität der Aufnahmen reduziert um eine generelle kalte und bedrückende Atmosphäre zu schaffen. Prinzipiell ist der Film nur unterhaltsam und nicht wirklich herausragend, aber die Handlung wird hierbei durch eine Fan-Theorie nochmal stark verbessert, nach der sich das komplette letzte Drittel des Films nur im Kopf von Cruise's Charakter abspielt. Das gibt dem Film eine gewisse Note von Total Recall, der lustigerweise ja auch auf einer Dick-Story basiert.
Phil Dick, die Zweite. Mit diesem Film bin ich damals eingestiegen, die Bücher zu lesen und alle seiner Adaptionen aufzusuchen. Tom Cruise spielt einen Polizisten der Organisation Pre-Crime, die mit Hilfe dreier genetisch mutierter Menschen mit Präkognitiven Fähigkeiten - PreCogs - Morde verhindern können bevor sie passieren. Das System scheint Fehlerfrei bis genau an dem Tag als Colin Farrell auftaucht, der Gutachter der über die Landesweite Verbreitung des Systems urteilen soll, von den PreCogs vorhergesehen wird, dass Cruise selber einen Mord begehen wird. Hier beginnt nun eine Verfolgungsjagd in der Cruise herauszufinden versucht, ob er das Opfer einer Verschwörung wurde oder tatsächlich ein Mörder ist. Und wie kann man ein Mörder sein, ohne bereits ein Verbrechen begangen zu haben?
Auch Minority Report, wie Blade Runner, spielt mit moralischen Aspekten von neuen Technologien und philosophischen Dillemas - zwei von Dicks Lieblingsthemen. Am Meisten besticht der Film jedoch mit seiner Zeichnung der Zukunft, den faszinierenden Technologien und dem starken Kontrast zwischen der sauberen Zivilisation und der dreckigen Unterwelt, in die sich der Protagonist gezwungenermaßen zurückziehen muss. Optisch wurden dem Film auch stark die Farbintensität der Aufnahmen reduziert um eine generelle kalte und bedrückende Atmosphäre zu schaffen. Prinzipiell ist der Film nur unterhaltsam und nicht wirklich herausragend, aber die Handlung wird hierbei durch eine Fan-Theorie nochmal stark verbessert, nach der sich das komplette letzte Drittel des Films nur im Kopf von Cruise's Charakter abspielt. Das gibt dem Film eine gewisse Note von Total Recall, der lustigerweise ja auch auf einer Dick-Story basiert.
Paycheck (2003)
Spoiler:
Regie: John Woo (Face/Off, Mission Impossible 2)
Ich hab mit mir gerungen ob ich ihn mit aufnehmen soll, aber irgendwie fühl ich mich dazu verpflichtet. Der Film ist gut, kommt aber nicht an die anderen Dick-Adaptionen heran, darum auch nur ganz kurz: Ben Affleck entwickelt für Aaron Eckhart eine Maschine, bekommt aber nach Abschluss der dreijährigen Arbeit aber das Gedächtnis daran gelöscht, um Industriespionage zu verhindern. Als er jedoch seinen Scheck abholen will, wird ihm gesagt dass er kurz vor Ende darauf bestanden hat statt des Geldes mit einem Haufen Alltagsgegenständen seiner Wahl entlohnt zu werden. Mit der Zeit stellt sich heraus dass seine Maschine ermöglicht in die Zukunft zu sehen und er sich diese Gegenstände hinterlassen hat weil er sie in seiner Zukunft für diverse MacGyver-Aktionen braucht, nachdem ihm plötzlich Attentäter und die Polizei auf den Fersen sind. Achja, und Uma Thurman und Paul Giamatti spielen auch noch mit.
Ich hab mit mir gerungen ob ich ihn mit aufnehmen soll, aber irgendwie fühl ich mich dazu verpflichtet. Der Film ist gut, kommt aber nicht an die anderen Dick-Adaptionen heran, darum auch nur ganz kurz: Ben Affleck entwickelt für Aaron Eckhart eine Maschine, bekommt aber nach Abschluss der dreijährigen Arbeit aber das Gedächtnis daran gelöscht, um Industriespionage zu verhindern. Als er jedoch seinen Scheck abholen will, wird ihm gesagt dass er kurz vor Ende darauf bestanden hat statt des Geldes mit einem Haufen Alltagsgegenständen seiner Wahl entlohnt zu werden. Mit der Zeit stellt sich heraus dass seine Maschine ermöglicht in die Zukunft zu sehen und er sich diese Gegenstände hinterlassen hat weil er sie in seiner Zukunft für diverse MacGyver-Aktionen braucht, nachdem ihm plötzlich Attentäter und die Polizei auf den Fersen sind. Achja, und Uma Thurman und Paul Giamatti spielen auch noch mit.
Der Plan (2011)
Spoiler:
Regie: George Nolfi (Keine anderen Filme bisher)
Auch hier werd ich mich kurz halten, weil ich schon ein komplettes Review darüber geschrieben hab. Matt Damon spielt einen Senator im Rennen zur US-Präsidentschaft, der sich am Abend seines Wahlverlustes in die Tänzerin Emily Blunt verliebt. Als er sie aber Monate später wieder sieht, wird er von einer Gruppe mysteriöser Anzugträger bedroht, die ihm erklären dass eine Beziehung der beiden nicht im Plan vorgesehen ist. Damon gibt sich damit aber nicht zufrieden und wagt es sich den Wächtern mit ihren übernatürlichen Kräften entgegenzustellen. Es wird nie explizit ausgesprochen, aber schon massivst impliziert, dass es sich hier um Engel und Gottes Masterplan handelt. Eine wundervolle Romanze über Selbstbestimmung und Schicksal. Und es gibt in der Mitte des Films einen grandiosen Dialog zwischen dem Hauptcharakter und einem der Agenten, in dem erklärt wird wie die Welt ohne den Plan aussieht.
Auch hier werd ich mich kurz halten, weil ich schon ein komplettes Review darüber geschrieben hab. Matt Damon spielt einen Senator im Rennen zur US-Präsidentschaft, der sich am Abend seines Wahlverlustes in die Tänzerin Emily Blunt verliebt. Als er sie aber Monate später wieder sieht, wird er von einer Gruppe mysteriöser Anzugträger bedroht, die ihm erklären dass eine Beziehung der beiden nicht im Plan vorgesehen ist. Damon gibt sich damit aber nicht zufrieden und wagt es sich den Wächtern mit ihren übernatürlichen Kräften entgegenzustellen. Es wird nie explizit ausgesprochen, aber schon massivst impliziert, dass es sich hier um Engel und Gottes Masterplan handelt. Eine wundervolle Romanze über Selbstbestimmung und Schicksal. Und es gibt in der Mitte des Films einen grandiosen Dialog zwischen dem Hauptcharakter und einem der Agenten, in dem erklärt wird wie die Welt ohne den Plan aussieht.
A Scanner Darkly (2006)
Spoiler:
Regie: Richard Linklater (Waking Life, School of Rock)
Producer: (u.A.) George Clooney, Steven Soderbergh
Ich dachte eigentlich der wäre schon genannt worden, aber irgendwie find ich den jetzt nicht mehr? Ist jedenfalls der letzte Dick-Film, ich versprech's. Zumindest für heute. "A Scanner Darkly - Der Dunkle Schirm" ist ein surrealer Drogentrip, ein Krimi, ein Drama, eine Komödie und ein Zeichentrickfilm. Die Handlung wurde mit Keanu Reeves (dessen Hölzernes Schauspiel ihm hier ausnahmsweise mal zugute kommt), Woody Harrelson, Robert Downey Jr. und Winona Ryder real gefilmt bevor sie durch einen Computerfilter durchlief und man daraus eine Cel-Shading-Optik gemacht hat. Reeves spielt Bob Arctor, einen Undercover-Cop der eine Gruppe Drogensüchtiger infiltriert um an die Quelle der Droge "Substanz T" (T steht für Tod) zu gelangen. Dabei verliert er nicht nur seinen Sinn für Realität sondern auch für seine eigene Identität. Er entwickelt mit der Zeit eine gespaltene Persönlichkeit und verdächtigt sein eigenes Undercover-Ich der Drogenboss hinter Substanz T zu sein.
Der Film hat trotz fehlender Charaktere und Handlungsstränge im Vergleich zum Buch nur wenig von seiner Atmosphäre verloren. Die Kernelemente sind prinzipiell alle da und wer nicht weiß was fehlt vermisst auch nichts. Einzig und allein wurde versäumt mehr in den Vordergrund zu rücken, dass Arctor nicht nur das Gefühl für die Realität verliert, sondern dass durch T die Realität selber tatsächlich zerbricht. Im Film fällt das auf, als Arctor plötzlich bemerkt dass die im Haus installierten Überwachungskameras seine Halluzinationen mit aufgezeichnet haben. Weder im Buch noch im Film wird explizit geklärt was T eigentlich ist, aber es ist de facto etwas, das in das Raum-Zeit-Gefüge eingreift.
Producer: (u.A.) George Clooney, Steven Soderbergh
Ich dachte eigentlich der wäre schon genannt worden, aber irgendwie find ich den jetzt nicht mehr? Ist jedenfalls der letzte Dick-Film, ich versprech's. Zumindest für heute. "A Scanner Darkly - Der Dunkle Schirm" ist ein surrealer Drogentrip, ein Krimi, ein Drama, eine Komödie und ein Zeichentrickfilm. Die Handlung wurde mit Keanu Reeves (dessen Hölzernes Schauspiel ihm hier ausnahmsweise mal zugute kommt), Woody Harrelson, Robert Downey Jr. und Winona Ryder real gefilmt bevor sie durch einen Computerfilter durchlief und man daraus eine Cel-Shading-Optik gemacht hat. Reeves spielt Bob Arctor, einen Undercover-Cop der eine Gruppe Drogensüchtiger infiltriert um an die Quelle der Droge "Substanz T" (T steht für Tod) zu gelangen. Dabei verliert er nicht nur seinen Sinn für Realität sondern auch für seine eigene Identität. Er entwickelt mit der Zeit eine gespaltene Persönlichkeit und verdächtigt sein eigenes Undercover-Ich der Drogenboss hinter Substanz T zu sein.
Der Film hat trotz fehlender Charaktere und Handlungsstränge im Vergleich zum Buch nur wenig von seiner Atmosphäre verloren. Die Kernelemente sind prinzipiell alle da und wer nicht weiß was fehlt vermisst auch nichts. Einzig und allein wurde versäumt mehr in den Vordergrund zu rücken, dass Arctor nicht nur das Gefühl für die Realität verliert, sondern dass durch T die Realität selber tatsächlich zerbricht. Im Film fällt das auf, als Arctor plötzlich bemerkt dass die im Haus installierten Überwachungskameras seine Halluzinationen mit aufgezeichnet haben. Weder im Buch noch im Film wird explizit geklärt was T eigentlich ist, aber es ist de facto etwas, das in das Raum-Zeit-Gefüge eingreift.
Casablanca (1942)
Spoiler:
Regie: Michael Curtiz (Weiße Weihnachten, Robin Hood - König der Vagabunden)
Producer: Jack L. Warner (Der Schatz der Sierra Madre, My Fair Lady), einer der Warner Brothers
Muss ich zu diesem Film wirklich noch etwas sagen? Rick Blaine (Humphrey Bogar) ist ein verbitterter Barbesitzer im schönen Casablanca. Eines Tages gerät er über Umwege an zwei Reisevisa, die gerade jetzt, während des zweiten Weltkrieges, für die vielen Flüchtlinge auf dem Weg nach Lissabon als Sprungbrett nach Amerika viel Geld wert sind. Doch Blaine ist das gleichgültig, er hat kein Interesse daran im Krieg irgendwie Partei zu ergeifen. Das ändert sich aber, als seine große Liebe Ilsa Lund (Ingrid Bergmann) auftaucht, die ihn vor Jahren in Paris ohne Vorwarnung sitzen hat lassen. Und mit dabei hat sie ihren Ehemann, Victor László, einem der Anführer der Tschechischen Widerstandsbewegung in Europa.
Casablanca ist der klassiker schlechthin. Er hat einfach alles was ein Film braucht, Drama, Romantik, eine Nuance Humor, glaubwürdige Charaktere und eine realistische Story mit einem Dilemma, das nicht am Ende des Films in Wohlgefallen aufgelöst wird, aber auch nicht komplett in einer Katastrophe endet sondern mit einem plausiblen Mittelweg aufwartet. Auch ist beachtenswert dass der Film entstanden ist als der zweite Weltkrieg noch voll im Gange aber. Aber allein schon um die vielen, vielen Zitate und Parodien im Verlauf der Jahrzehnte zu verstehen sollte man diesen Meilenstein der Filmgeschichte gesehen haben. "Ich schau dir in die Augen, Kleines."
[video=youtube]www.youtube.com/watch?v=n_01L1AATO8&hd=1[/video]
(Leider kein deutscher Trailer gefunden)
Producer: Jack L. Warner (Der Schatz der Sierra Madre, My Fair Lady), einer der Warner Brothers
Muss ich zu diesem Film wirklich noch etwas sagen? Rick Blaine (Humphrey Bogar) ist ein verbitterter Barbesitzer im schönen Casablanca. Eines Tages gerät er über Umwege an zwei Reisevisa, die gerade jetzt, während des zweiten Weltkrieges, für die vielen Flüchtlinge auf dem Weg nach Lissabon als Sprungbrett nach Amerika viel Geld wert sind. Doch Blaine ist das gleichgültig, er hat kein Interesse daran im Krieg irgendwie Partei zu ergeifen. Das ändert sich aber, als seine große Liebe Ilsa Lund (Ingrid Bergmann) auftaucht, die ihn vor Jahren in Paris ohne Vorwarnung sitzen hat lassen. Und mit dabei hat sie ihren Ehemann, Victor László, einem der Anführer der Tschechischen Widerstandsbewegung in Europa.
Casablanca ist der klassiker schlechthin. Er hat einfach alles was ein Film braucht, Drama, Romantik, eine Nuance Humor, glaubwürdige Charaktere und eine realistische Story mit einem Dilemma, das nicht am Ende des Films in Wohlgefallen aufgelöst wird, aber auch nicht komplett in einer Katastrophe endet sondern mit einem plausiblen Mittelweg aufwartet. Auch ist beachtenswert dass der Film entstanden ist als der zweite Weltkrieg noch voll im Gange aber. Aber allein schon um die vielen, vielen Zitate und Parodien im Verlauf der Jahrzehnte zu verstehen sollte man diesen Meilenstein der Filmgeschichte gesehen haben. "Ich schau dir in die Augen, Kleines."
[video=youtube]www.youtube.com/watch?v=n_01L1AATO8&hd=1[/video]
(Leider kein deutscher Trailer gefunden)
Jagd auf Roter Oktober (1990)
Spoiler:
Regie: John McTiernan (Predator, Stirb Langsam 1 & 3, Der 13te Krieger, Die Thomas-Crown-Affäre)
Nicht viele Leute wissen dass Jack Ryan ein wiederkehrender Charakter in Tom-Clancy-Büchern und -Filmen ist. Harrison Ford spielte ihn in "Die Stunde der Patrioten" und "Das Kartell", Ben Affleck in "Der Anschlag" und Chris Pine darf demnächst auch mal ran. Im allerersten Film mit ihm wurde er aber von Alec Baldwin portraitiert, und damit beauftragt das verschwundene russische Atom-U-Boot "Roter Oktober" aufzuspüren. Russland und Amerika befürchten dass dessen Kapitän Ramius (Sean Connery) auf eigene Faust den dritten Weltkrieg auslösen will. Was beide Parteien nicht wissen: Nationalheld Ramius ist von der Sovietunion desillusioniert und will mit dem modernsten U-Boot das die Russen besitzen überlaufen. Nun befindet sich der alte Seebär zwischen den Fronten zweier Supermächte, die ihn beide tot sehen wollen. Wer sich diesen Film ansieht sollte darauf gefasse sein, dass sich die Handlung Zeit lässt. Es passiert lange Zeit nichts handlungsrelevantes, da man die bedrückende Stimmung - sowhl an Bord als auch in Washington, dem Kreml und unter den Agenten - einfangen und Zeit zum Enfalten geben wollte. Die Szene mit dem Ping (Wer den Film kennt weiß welche ich meine) gilt unter Kritikern als eine der langweiligsten Szenen der Filmgeschiche. Dennoch findet sich hier einen der aufregendsten und spannendsten Agententhriller über die Zeit des kalten Krieges den es je gegeben hat. Mit einem grandiosen Soundtrack wie ich mal anmerken will. Und ich bin immer noch jedes Mal beim Anschauen emotional aufgewühlt, wenn der Charakter von Sam Neill recht gegen Anfang des Films einfach so verheizt wird. So sehr reißt mich der Film mit.
Nicht viele Leute wissen dass Jack Ryan ein wiederkehrender Charakter in Tom-Clancy-Büchern und -Filmen ist. Harrison Ford spielte ihn in "Die Stunde der Patrioten" und "Das Kartell", Ben Affleck in "Der Anschlag" und Chris Pine darf demnächst auch mal ran. Im allerersten Film mit ihm wurde er aber von Alec Baldwin portraitiert, und damit beauftragt das verschwundene russische Atom-U-Boot "Roter Oktober" aufzuspüren. Russland und Amerika befürchten dass dessen Kapitän Ramius (Sean Connery) auf eigene Faust den dritten Weltkrieg auslösen will. Was beide Parteien nicht wissen: Nationalheld Ramius ist von der Sovietunion desillusioniert und will mit dem modernsten U-Boot das die Russen besitzen überlaufen. Nun befindet sich der alte Seebär zwischen den Fronten zweier Supermächte, die ihn beide tot sehen wollen. Wer sich diesen Film ansieht sollte darauf gefasse sein, dass sich die Handlung Zeit lässt. Es passiert lange Zeit nichts handlungsrelevantes, da man die bedrückende Stimmung - sowhl an Bord als auch in Washington, dem Kreml und unter den Agenten - einfangen und Zeit zum Enfalten geben wollte. Die Szene mit dem Ping (Wer den Film kennt weiß welche ich meine) gilt unter Kritikern als eine der langweiligsten Szenen der Filmgeschiche. Dennoch findet sich hier einen der aufregendsten und spannendsten Agententhriller über die Zeit des kalten Krieges den es je gegeben hat. Mit einem grandiosen Soundtrack wie ich mal anmerken will. Und ich bin immer noch jedes Mal beim Anschauen emotional aufgewühlt, wenn der Charakter von Sam Neill recht gegen Anfang des Films einfach so verheizt wird. So sehr reißt mich der Film mit.
The Rock - Fels der Entscheidung (1996)
Spoiler:
Regie: Michael Bay (Armageddon, Transformers, Bad Boys, Die Insel)
Producer: Sean Connery, Jerry Bruckheimer (u.A.)
Nochmal Connery. Diesmal spielt er Mason, einen undurchsichtigen Ex-Spion der der einzige Mensch war, jemals aus Alcatraz zu entkommen, nachdem er dort in Verwahrung gebracht wurde, weil er schlichtweg zu viel wusste. Nun wird Mason zur Rate gezogen, nachdem Ex-General Hummel (Ed Harris) das ehemalige Gefängnis unter seine Kontrolle gebracht hat und droht, Raketen mit tödlichem VX-Gas abzufeuern, wenn seine Forderungen nicht erfüllt werden. FBI-Agent Goodspeed (Nicolas Cage) ist nun auf Masons Kenntnisse über die Tunnel unter Alcatraz angewiesen, um mit einem Team von Navy Seals einzudringen und die Terroristen aufzuhalten. Das schöne an diesem Film ist dass es streng genommen keinen Antagonisten gibt. Ich will nicht zu viel von dem Ende verraten, aber prinzipiell ist Ed Harris' Charakter kein Bad Guy. Er will gar kein Geld für sich, sondern fordert Entschädigung für Angehörige von verstorbenen Special-Forces-Soldaten, die bisher aus Geheimhaltungsgründen vollkommen ignoriert wurden. Sonst hätte die US-Regierung ja Kenntnisse über diese Missionen eingestehen müssen. Und auch auf der Seite der "Helden" finden sich tolle Figuren die ihr anfängliches Misstrauen überwinden und langsam so etwas wie eine Männerfreundschaft entwickeln, nachdem sie sich gegenseitig das Leben retten. Wie man über Michael-Bay-Filme denkt mal dahingestellt, aber das hier ist zumindest einer von den wenigen, die nicht Action-fokussiert sind und sich mit einer differenzierten Story und komplexen Charakteren auseinandersetzen. Außerdem gibt es nicht oft Filme, bei denen man als Zuschauer tatsächlich auf der Seite des Antagonisten ist.
[video=youtube]www.youtube.com/watch?v=OGlOralC5BQ&hd=1[/video]
EDIT: Meine Fresse, ich hab jetzt erst, fast eine Woche später gemerkt dass ich das Wichtigste an diesem Film vergessen habe zu erwähnen: The Rock hat den besten Soundtrack alles Zeiten! Punkt! Lord of the Rings hat einen guten Soundtrack, Star Wars hat einen guten Soundtrack, zurück in die Zukunft hat einen guten Soundtrack, aber weder Howard Shore, John Williams oder Alan Silvestri können Hans Zimmer in The Rock das Wasser reichen. Und jeder hat die Musik schonmal gehört, auch wenn er/sie/es den Film nie gesehen hat, weil die Melodien so ikonisch sind dass sie praktisch überall wiederverwertet werden: In Dokumentationen, Werbungen, anderen Filmen/Serien, Boxer haben sie als Einmarschmusik, etc etc.
Producer: Sean Connery, Jerry Bruckheimer (u.A.)
Nochmal Connery. Diesmal spielt er Mason, einen undurchsichtigen Ex-Spion der der einzige Mensch war, jemals aus Alcatraz zu entkommen, nachdem er dort in Verwahrung gebracht wurde, weil er schlichtweg zu viel wusste. Nun wird Mason zur Rate gezogen, nachdem Ex-General Hummel (Ed Harris) das ehemalige Gefängnis unter seine Kontrolle gebracht hat und droht, Raketen mit tödlichem VX-Gas abzufeuern, wenn seine Forderungen nicht erfüllt werden. FBI-Agent Goodspeed (Nicolas Cage) ist nun auf Masons Kenntnisse über die Tunnel unter Alcatraz angewiesen, um mit einem Team von Navy Seals einzudringen und die Terroristen aufzuhalten. Das schöne an diesem Film ist dass es streng genommen keinen Antagonisten gibt. Ich will nicht zu viel von dem Ende verraten, aber prinzipiell ist Ed Harris' Charakter kein Bad Guy. Er will gar kein Geld für sich, sondern fordert Entschädigung für Angehörige von verstorbenen Special-Forces-Soldaten, die bisher aus Geheimhaltungsgründen vollkommen ignoriert wurden. Sonst hätte die US-Regierung ja Kenntnisse über diese Missionen eingestehen müssen. Und auch auf der Seite der "Helden" finden sich tolle Figuren die ihr anfängliches Misstrauen überwinden und langsam so etwas wie eine Männerfreundschaft entwickeln, nachdem sie sich gegenseitig das Leben retten. Wie man über Michael-Bay-Filme denkt mal dahingestellt, aber das hier ist zumindest einer von den wenigen, die nicht Action-fokussiert sind und sich mit einer differenzierten Story und komplexen Charakteren auseinandersetzen. Außerdem gibt es nicht oft Filme, bei denen man als Zuschauer tatsächlich auf der Seite des Antagonisten ist.
[video=youtube]www.youtube.com/watch?v=OGlOralC5BQ&hd=1[/video]
EDIT: Meine Fresse, ich hab jetzt erst, fast eine Woche später gemerkt dass ich das Wichtigste an diesem Film vergessen habe zu erwähnen: The Rock hat den besten Soundtrack alles Zeiten! Punkt! Lord of the Rings hat einen guten Soundtrack, Star Wars hat einen guten Soundtrack, zurück in die Zukunft hat einen guten Soundtrack, aber weder Howard Shore, John Williams oder Alan Silvestri können Hans Zimmer in The Rock das Wasser reichen. Und jeder hat die Musik schonmal gehört, auch wenn er/sie/es den Film nie gesehen hat, weil die Melodien so ikonisch sind dass sie praktisch überall wiederverwertet werden: In Dokumentationen, Werbungen, anderen Filmen/Serien, Boxer haben sie als Einmarschmusik, etc etc.
Brubaker (1980)
Spoiler:
Regie: Stuart Rosenberg (The Amityville Horror)
Ein neuer Gefangener (Robert Redford) wird ins Wakefield-Gefängnis in Arkansas eingeliefert. Von Anfang an erlebt er den alltäglichen Horror mit: Misshandlung durch die Wärter, Korruption, unmenschliche Lebensbedingungen und Missbrauch der Insassen als billige Arbeitskräfte. Doch während eines Geiseldramas platz die Bombe: Harry Brubaker ist gar kein Insasse sondern der neue Direktor des Gefägnisses, der sich als Häftling hat einsperren lassen, um den momentanen Missstand aus erster Hand einschätzen zu können. Von da an nimmt er den Kampf gegen die verherrenden Zustände im US-Gefängnissystem auf. Damit macht er sich aber nicht nur Freunde. Mal ganz davon abgesehen dass dieser Film auf einer wahren Begebenheit basiert - Ex-Gefängnisdirektor Thomas Mutton tat einst in Arkansas dasselbe und schrieb ein Buch drüber - ist das hier "der andere" Gefängnisfilm mit Morgan Freeman. Dadurch dass er aber noch nicht so bekannt war hat er keine zentrale Rolle und man erinnert sich mehr an seinen Charakter Red aus "Die Verurteilten". Trotzdem ist Brubaker ein Paradebeispiel eines Gefängnisfilms und Robert Redford läuft zu Höchstform auf. Was er vermutlich auch muss, denn die ganze Story wird durch seinen Charakter getragen und setzt dafür eine exzellente Performance voraus. Aber wenn Redford sowas nicht könnte, dann kann es niemand. Achja, wenn man Wikipedia glauben will ist das hier auch der erste Film in dem Nicolas Cage aufgetreten ist.
(Auch hier leider kein deutsche Trailer)
Ein neuer Gefangener (Robert Redford) wird ins Wakefield-Gefängnis in Arkansas eingeliefert. Von Anfang an erlebt er den alltäglichen Horror mit: Misshandlung durch die Wärter, Korruption, unmenschliche Lebensbedingungen und Missbrauch der Insassen als billige Arbeitskräfte. Doch während eines Geiseldramas platz die Bombe: Harry Brubaker ist gar kein Insasse sondern der neue Direktor des Gefägnisses, der sich als Häftling hat einsperren lassen, um den momentanen Missstand aus erster Hand einschätzen zu können. Von da an nimmt er den Kampf gegen die verherrenden Zustände im US-Gefängnissystem auf. Damit macht er sich aber nicht nur Freunde. Mal ganz davon abgesehen dass dieser Film auf einer wahren Begebenheit basiert - Ex-Gefängnisdirektor Thomas Mutton tat einst in Arkansas dasselbe und schrieb ein Buch drüber - ist das hier "der andere" Gefängnisfilm mit Morgan Freeman. Dadurch dass er aber noch nicht so bekannt war hat er keine zentrale Rolle und man erinnert sich mehr an seinen Charakter Red aus "Die Verurteilten". Trotzdem ist Brubaker ein Paradebeispiel eines Gefängnisfilms und Robert Redford läuft zu Höchstform auf. Was er vermutlich auch muss, denn die ganze Story wird durch seinen Charakter getragen und setzt dafür eine exzellente Performance voraus. Aber wenn Redford sowas nicht könnte, dann kann es niemand. Achja, wenn man Wikipedia glauben will ist das hier auch der erste Film in dem Nicolas Cage aufgetreten ist.
Staplerfahrer Klaus (2000)
Spoiler:
Regie: Stefan Prehn, Jörg Wagner
Als ich den Film auf meiner Liste gesehen habe, hab ich mich gefragt "Was soll ich zu dem Film jetzt sagen?". Dann dacht ich mir, "Fuck It, sollen sie sich den Film doch selber ansehen!"
Als ich den Film auf meiner Liste gesehen habe, hab ich mich gefragt "Was soll ich zu dem Film jetzt sagen?". Dann dacht ich mir, "Fuck It, sollen sie sich den Film doch selber ansehen!"
Meine Fresse, ich schreib schon seit drei Stunden und bin noch nichtmal mit 10% der Filme die ich dranbringen will fertig. Und wenn ich die Texte durchlese fällt mir überall noch was auf was ich vergessen hab zu sagen. Und das ist nur die erste Reihe in meinem DVD-Regal gewesen, ich könnte die Zahl der Filme die momentan auf meiner Liste stehen noch locker vervierfachen.
Ich mach für heute erstmal Pause und schreibe dann morgen und/oder nächstes Wochenende weiter. Achja, hoffentlich wundert sich keiner von euch dass ich mal was Positives zu Filmen zu sagen habe...
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.07.2013, 11:52 von Paul.)






