01.06.2007, 18:54
Nagut dann knall ich das jetzt rein. Wenn du was dagegen hast sag Bescheid und ich lösche es wieder...
PROLOG
Nervös sah ich mich um. Es war stockdunkel in dem Raum. Ich merkte wie die Angst in mir hinauf kroch. Fester umschloss in den kalten Griff meines Kampfgewehres. Unerwartet erklang die Stimme von Nathan, einem jungen mutigen Marine. "Es ist sicher!" Erleichtert ließ ich mein Gewehr sinken und drückte den Knopf der Taschenlampe nach oben. Das Licht ging an. "Sieht ziemlich gut aus…" Ich drehte mich zu Nathan um. "Ja… hier könnten wir uns ausruhen!" Er nickte mir zu und legte dankend seine Hand auf meine Schulter. "Gute Arbeit Marine!"
Ich weiß nicht mehr wie lange wir jetzt schon in dieser verdammten Stadt festsitzen, weil der UNSC die Außengrenzen abgeriegelt und Stadt evakuiert hat. Nachdenklich wischte ich über mein Kampfgewehr. Zu oft habe ich mich in der Dunkelheit der Nacht gefragt für was… für wen ich das hier alles überhaupt mache?! Die Chance zu überleben war minimal, aber sie bestand… jedoch drängte sich gleich die nächste Frage in mein Bewusstsein. Wollte ich überhaupt überleben? Ich blickte zu Nathan hinüber der sich um zwei verletzte Marine kümmerte. Wout und Maxime. Sie wurden in einem Gefecht gegen einen Trupp Eliten schwer verletzt. Ihre Überlebenschance sank von Stunde zu Stunde, von Minute zu Minute. Ihre Schmerzen mussten unausstehlich sein. Berührt wendete ich meinen Blick ab und schloss meine Augen. Es dauerte nicht lange und ich schlief ein…
Ich öffnete meine Augen und begann zu blinzeln. Die Sonne schien stark und an dem blauen unberührten Himmel war keine einzige Wolke zu sehen. Plötzlich ertönte die Stimme von Luca neben mir. "Ausgeschlafen?" Betreten schaute ich ihn an und bestätigte. Er grinste. Luca war genauso jung und unerfahren wie ich. Seit gut drei Monaten waren wir beim UNSC und ohne beendete Ausbildung wurden wir in den ausweglosen Kampf gegen die Streitkräfte der Allianz geschickt. Wir waren seid dem Anfang der Ausbildung gute Freunde, unzertrennliche Kameraden geworden. "Nathan ist zusammen mit Tom, Mohamed und Milan losgezogen um Medikamente zu besorgen und den Weg ins Quartier zu finden! Wir sollen hier zusammen mit Isak und Konsta die Stellung halten und die Verletzten bewachen." Einverstanden nickte ich ihm zu. "Wie lange werden sie von ihr bis zum Krankenhaus brauchen?" Sein grinsen verschwand. "Drei Stunden hat er gesagt…" Skeptisch zog ich meine rechte Augenbraue hoch. "Seid wann sind sie weg?" Er konnte mir nicht länger in Augen sehen und wendete seinen Blick dem Boden zu. "Seid vier Stunden…" Ich spürte wie mein Herz anfing schneller zu pochen. Ich öffnete meinen Mund um Luca Mut zuzusprechen, aber ich konnte es nicht. Zaghaft schloss ich ihn wieder und blickte zu Wout und Maxime die den heutigen Tag nicht mehr überleben würden wenn Nathan nicht zurückkehrte.
Isak stand auf und ging auf Luca zu der hoffnungslos neben den Verletzten saß. "Wir müssen weiter… seid fast sieben Stunden sind sie nun schon fort!" Ich beobachtete wie Luca seinen Kopf schüttelte. "Nein… wir werden nicht gehen solange Wout und Maxime noch am Leben sind! Wenn wir jetzt gehen, sterben sie!" Beunruhigt schaute ich zu Isak hoch der Luca unzufrieden ansah. "Sie werden sowieso nicht überleben…" Im Seitenblick bemerkte ich wie Konsta aufstand und auf den Rücken von meinem Kameraden zu schlich. Ich hörte das Klicken seiner Waffe. Er hatte sie entsichert. Versteckt zog ich mein Kampfgewehr an meinen Körper und nahm es in die Hand. Konsta streckte seinen Arm aus und hielt Luca das kalte Ende seines Gewehres an den Kopf. "Gib mir die Koordinaten des Treffpunktes und ich lasse dich vielleicht am Leben!" Noch ehe Luca etwas sagen konnte sprang ich auf und richtete die Waffe auf Konsta seinen Rücken. "Waffe runter!" Isak warf mir einen verächtlichen Blick entgegen. "Lass das Kaspar und nimm die Waffe runter!" Entschlossen sah ich ihn an. "Niemals werde ich ruhig zusehen wie ihr ihn erschießt!" Überlegen begann er zu grinsen. "Dann wirst du mit ihm sterben! Du hattest die Wahl!" Vorsichtig wanderte seine Hand zu dem Griff seiner Pistole, aber noch bevor er sie berühren konnte drückte ich zuversichtlich ab. Zwei Schüsse fielen und trafen Konsta in den Rücken. Er kippte zur Seite. Noch nie in meinem Leben habe ich auf einen Menschen geschossen… einen Menschen getötet! Wenn ich dies hier überleben werde, wusste ich würde das Kriegsgericht auf mich warten. Ohne Gedanken starrte ich auf den reglosen Körper. Mein Kopf war leer. Ein dritter Schuss fiel und riss mich aus meinen Gedanken. Isak sank zu Boden. Ich ließ meinen Arm sinken und schaute Luca unsicher in sein Gesicht. Ich sah es ihm an, er hatte Angst. Geschockt ließ auch er seinen Arm sinken und starrt mich an. "Sie sind tot… wir sind die Letzten…" Fassungslos ließ ich meine Waffe fallen und ging auf Wout und Maxime zu. Ich hörte ihr atmen nicht mehr… ihre Herzen pochten nicht mehr. Schwer atmend, zweifelnd sah ich Luca an. Hatten wir einen Fehler gemacht? Hatten wir den UNSC verraten?
Ich griff nach Isak seiner Pistole und nach der passenden Munition. Splitterbomben hatte ich noch genügend. Still stieg ich über seinen reglosen Körper und folgte Luca nach draußen. "Es geht nicht mehr um uns… um den UNSC… um die Allianz!" Verwirrt schaute ich ihn an. War er jetzt vollkommen durchgedreht? "Wir müssen zum Treffpunkt, das ist das einzige was zählt… wir müssen überleben! Sie haben uns hier in diese Hölle geschickt… ohne Ausbildung… ohne eine Chance! Die anderen haben über uns gelacht, doch nun sind wir die die trotz allem überlebt haben… Kaspar wir sind bis hier gekommen… wir kommen bis zum Ende! Verstanden, Marine?" Ich nickte trocken. "Verstanden!"
1. KAPITEL
Ich kletterte auf deine der Kisten und zog mich unauffällig auf das Dach. "Siehst du etwas?" Luca seine Stimme klang unruhig. "Nein… nur ein Meer aus Wohnblöcken…" Ich hörte wie Luca anfing zu leise fluchen. "Verdammt… man Kaspar… kuck genau! Irgendwo muss ein Hochhaus sein!" Genervt rollte ich mit den Augen und schaute mich noch einmal um. "Nein…" Vorsichtig ließ ich los und rutschte zurück auf die Kiste. Aussichtslos sah er mich an. "Und was nun?" Ich stockte. "Vielleicht ist es eingestürzt… wir könnten mit Hilfe der Karte den Weg zu Quartier finden! Das Hochhaus war doch eh nur ein Wegweißer oder nicht?" Gleichgültig zuckte er mit seinen Schultern. "Meinetwegen…"
Seid zwei Stunden irrten wir nun schon in dem Labyrinth aus Wohnblöcken herum und versuchten den Weg ins Quartier, durch den kalten Beton zu finden. Ich hatte keine Ahnung wo wir uns befanden... die Karte half nicht viel in einer zerstörten Stadt. "Verdammte Scheiße…" Wütend trat Luca gegen eine der herumliegenden Kisten. "Schlimmer kann es echt nicht mehr werden…" Desinteressiert lief ich an ihm vorbei. "Hörst du das?" Er stockte und begann ebenfalls zu horchen. "Das ist doch Mischa!" Erwartungsvoll sahen wir uns an und rannten los. Er konnte nicht weit sein. Ein Schuss viel. Ein Scharfschütze musste geschossen haben. Ich begann zu überlegen wer von unserem Team dieser Stadt zugewiesen wurde. Es waren insgesamt sieben Scharfschützen unserem Team zugeteilt worden. Nathan war einer von ihnen. Vielleicht hat er zusammen mit den anderen bei ihnen Schutz gefunden! Es bestand also noch Hoffnung… ein zweiter Schuss fiel und riss mich aus meinen Gedanken. Die letzte Ecke.
Wir hielten an. Ich atmete schnell und mein Herz hämmerte. Mit einem Mal blieb mir die Luft weg und ich starrte auf Mischa. Er kämpfte - ohne Waffe - gegen eine blau-weiß schimmernde Elite. Ein paar Meter entfernt lag sein Scharfschützengewehr. Die Elite hob ihren Arm, erschrocken starrte ich auf das glänzende Schwert in ihrer Hand. Im Seitenblick konnte ich erkennen wie Luca sich hinkniete, seine Waffe entsicherte und kurz darauf fiel der erste Schuss. Er traf die mächtige Elite direkt im Oberarm. Wütend stöhnte sie auf. Blitzschnell entsicherte ich und drückte ab. Die Kugeln durchsiebten ihren Körper. Schreiend brach sie zusammen. Meine Hände zitterten. Schwach bekam ich mit wie Luca auf Mischa zu rannte. Was sie sagten nahm ich nicht mehr war. Angsterfüllt starrt ich auf meine Munitionsanzeige… sie stand auf null! Wir hatte keine Munition mehr… sie waren verloren! Dies waren ihre letzten Magazine... die Waffen waren die letzte Chance zu überleben. Ich schluckte. "Was ist los?" Ich blickte nervös auf. "Unsere Munition… sie ist leer…" Mischa begann schwach zu lächeln. "Das Quartier ist nicht mehr weit von hier!" Luca grinste mich an. "Kaspar man! Wir haben es geschafft!" Ungläubig schaute ich mich um. Marine betraten den Hof. Tom und Milan waren unter ihnen. Das schlimmste ahnend nickte ich ihnen zu. "Wo sind Isak und Konsta?" Mit großen Augen blickte ich zu Luca. Kein Ton kam über meine Lippen. "Zurückgeblieben… genauso wie Maxime und Wout!" Milan nickte betroffen. "Wir verloren Mohamed und Nathan in einem Straßengefecht… wir verbrannten ihre Leichen… zu mindestens das was von ihnen noch übrig war…" Ich schluckte und blickte ängstlich zu Boden. "Nathan ist tot?" Luca seine Stimme klang leise. Milan bestätigte.
PROLOG
Nervös sah ich mich um. Es war stockdunkel in dem Raum. Ich merkte wie die Angst in mir hinauf kroch. Fester umschloss in den kalten Griff meines Kampfgewehres. Unerwartet erklang die Stimme von Nathan, einem jungen mutigen Marine. "Es ist sicher!" Erleichtert ließ ich mein Gewehr sinken und drückte den Knopf der Taschenlampe nach oben. Das Licht ging an. "Sieht ziemlich gut aus…" Ich drehte mich zu Nathan um. "Ja… hier könnten wir uns ausruhen!" Er nickte mir zu und legte dankend seine Hand auf meine Schulter. "Gute Arbeit Marine!"
Ich weiß nicht mehr wie lange wir jetzt schon in dieser verdammten Stadt festsitzen, weil der UNSC die Außengrenzen abgeriegelt und Stadt evakuiert hat. Nachdenklich wischte ich über mein Kampfgewehr. Zu oft habe ich mich in der Dunkelheit der Nacht gefragt für was… für wen ich das hier alles überhaupt mache?! Die Chance zu überleben war minimal, aber sie bestand… jedoch drängte sich gleich die nächste Frage in mein Bewusstsein. Wollte ich überhaupt überleben? Ich blickte zu Nathan hinüber der sich um zwei verletzte Marine kümmerte. Wout und Maxime. Sie wurden in einem Gefecht gegen einen Trupp Eliten schwer verletzt. Ihre Überlebenschance sank von Stunde zu Stunde, von Minute zu Minute. Ihre Schmerzen mussten unausstehlich sein. Berührt wendete ich meinen Blick ab und schloss meine Augen. Es dauerte nicht lange und ich schlief ein…
Ich öffnete meine Augen und begann zu blinzeln. Die Sonne schien stark und an dem blauen unberührten Himmel war keine einzige Wolke zu sehen. Plötzlich ertönte die Stimme von Luca neben mir. "Ausgeschlafen?" Betreten schaute ich ihn an und bestätigte. Er grinste. Luca war genauso jung und unerfahren wie ich. Seit gut drei Monaten waren wir beim UNSC und ohne beendete Ausbildung wurden wir in den ausweglosen Kampf gegen die Streitkräfte der Allianz geschickt. Wir waren seid dem Anfang der Ausbildung gute Freunde, unzertrennliche Kameraden geworden. "Nathan ist zusammen mit Tom, Mohamed und Milan losgezogen um Medikamente zu besorgen und den Weg ins Quartier zu finden! Wir sollen hier zusammen mit Isak und Konsta die Stellung halten und die Verletzten bewachen." Einverstanden nickte ich ihm zu. "Wie lange werden sie von ihr bis zum Krankenhaus brauchen?" Sein grinsen verschwand. "Drei Stunden hat er gesagt…" Skeptisch zog ich meine rechte Augenbraue hoch. "Seid wann sind sie weg?" Er konnte mir nicht länger in Augen sehen und wendete seinen Blick dem Boden zu. "Seid vier Stunden…" Ich spürte wie mein Herz anfing schneller zu pochen. Ich öffnete meinen Mund um Luca Mut zuzusprechen, aber ich konnte es nicht. Zaghaft schloss ich ihn wieder und blickte zu Wout und Maxime die den heutigen Tag nicht mehr überleben würden wenn Nathan nicht zurückkehrte.
Isak stand auf und ging auf Luca zu der hoffnungslos neben den Verletzten saß. "Wir müssen weiter… seid fast sieben Stunden sind sie nun schon fort!" Ich beobachtete wie Luca seinen Kopf schüttelte. "Nein… wir werden nicht gehen solange Wout und Maxime noch am Leben sind! Wenn wir jetzt gehen, sterben sie!" Beunruhigt schaute ich zu Isak hoch der Luca unzufrieden ansah. "Sie werden sowieso nicht überleben…" Im Seitenblick bemerkte ich wie Konsta aufstand und auf den Rücken von meinem Kameraden zu schlich. Ich hörte das Klicken seiner Waffe. Er hatte sie entsichert. Versteckt zog ich mein Kampfgewehr an meinen Körper und nahm es in die Hand. Konsta streckte seinen Arm aus und hielt Luca das kalte Ende seines Gewehres an den Kopf. "Gib mir die Koordinaten des Treffpunktes und ich lasse dich vielleicht am Leben!" Noch ehe Luca etwas sagen konnte sprang ich auf und richtete die Waffe auf Konsta seinen Rücken. "Waffe runter!" Isak warf mir einen verächtlichen Blick entgegen. "Lass das Kaspar und nimm die Waffe runter!" Entschlossen sah ich ihn an. "Niemals werde ich ruhig zusehen wie ihr ihn erschießt!" Überlegen begann er zu grinsen. "Dann wirst du mit ihm sterben! Du hattest die Wahl!" Vorsichtig wanderte seine Hand zu dem Griff seiner Pistole, aber noch bevor er sie berühren konnte drückte ich zuversichtlich ab. Zwei Schüsse fielen und trafen Konsta in den Rücken. Er kippte zur Seite. Noch nie in meinem Leben habe ich auf einen Menschen geschossen… einen Menschen getötet! Wenn ich dies hier überleben werde, wusste ich würde das Kriegsgericht auf mich warten. Ohne Gedanken starrte ich auf den reglosen Körper. Mein Kopf war leer. Ein dritter Schuss fiel und riss mich aus meinen Gedanken. Isak sank zu Boden. Ich ließ meinen Arm sinken und schaute Luca unsicher in sein Gesicht. Ich sah es ihm an, er hatte Angst. Geschockt ließ auch er seinen Arm sinken und starrt mich an. "Sie sind tot… wir sind die Letzten…" Fassungslos ließ ich meine Waffe fallen und ging auf Wout und Maxime zu. Ich hörte ihr atmen nicht mehr… ihre Herzen pochten nicht mehr. Schwer atmend, zweifelnd sah ich Luca an. Hatten wir einen Fehler gemacht? Hatten wir den UNSC verraten?
Ich griff nach Isak seiner Pistole und nach der passenden Munition. Splitterbomben hatte ich noch genügend. Still stieg ich über seinen reglosen Körper und folgte Luca nach draußen. "Es geht nicht mehr um uns… um den UNSC… um die Allianz!" Verwirrt schaute ich ihn an. War er jetzt vollkommen durchgedreht? "Wir müssen zum Treffpunkt, das ist das einzige was zählt… wir müssen überleben! Sie haben uns hier in diese Hölle geschickt… ohne Ausbildung… ohne eine Chance! Die anderen haben über uns gelacht, doch nun sind wir die die trotz allem überlebt haben… Kaspar wir sind bis hier gekommen… wir kommen bis zum Ende! Verstanden, Marine?" Ich nickte trocken. "Verstanden!"
1. KAPITEL
Ich kletterte auf deine der Kisten und zog mich unauffällig auf das Dach. "Siehst du etwas?" Luca seine Stimme klang unruhig. "Nein… nur ein Meer aus Wohnblöcken…" Ich hörte wie Luca anfing zu leise fluchen. "Verdammt… man Kaspar… kuck genau! Irgendwo muss ein Hochhaus sein!" Genervt rollte ich mit den Augen und schaute mich noch einmal um. "Nein…" Vorsichtig ließ ich los und rutschte zurück auf die Kiste. Aussichtslos sah er mich an. "Und was nun?" Ich stockte. "Vielleicht ist es eingestürzt… wir könnten mit Hilfe der Karte den Weg zu Quartier finden! Das Hochhaus war doch eh nur ein Wegweißer oder nicht?" Gleichgültig zuckte er mit seinen Schultern. "Meinetwegen…"
Seid zwei Stunden irrten wir nun schon in dem Labyrinth aus Wohnblöcken herum und versuchten den Weg ins Quartier, durch den kalten Beton zu finden. Ich hatte keine Ahnung wo wir uns befanden... die Karte half nicht viel in einer zerstörten Stadt. "Verdammte Scheiße…" Wütend trat Luca gegen eine der herumliegenden Kisten. "Schlimmer kann es echt nicht mehr werden…" Desinteressiert lief ich an ihm vorbei. "Hörst du das?" Er stockte und begann ebenfalls zu horchen. "Das ist doch Mischa!" Erwartungsvoll sahen wir uns an und rannten los. Er konnte nicht weit sein. Ein Schuss viel. Ein Scharfschütze musste geschossen haben. Ich begann zu überlegen wer von unserem Team dieser Stadt zugewiesen wurde. Es waren insgesamt sieben Scharfschützen unserem Team zugeteilt worden. Nathan war einer von ihnen. Vielleicht hat er zusammen mit den anderen bei ihnen Schutz gefunden! Es bestand also noch Hoffnung… ein zweiter Schuss fiel und riss mich aus meinen Gedanken. Die letzte Ecke.
Wir hielten an. Ich atmete schnell und mein Herz hämmerte. Mit einem Mal blieb mir die Luft weg und ich starrte auf Mischa. Er kämpfte - ohne Waffe - gegen eine blau-weiß schimmernde Elite. Ein paar Meter entfernt lag sein Scharfschützengewehr. Die Elite hob ihren Arm, erschrocken starrte ich auf das glänzende Schwert in ihrer Hand. Im Seitenblick konnte ich erkennen wie Luca sich hinkniete, seine Waffe entsicherte und kurz darauf fiel der erste Schuss. Er traf die mächtige Elite direkt im Oberarm. Wütend stöhnte sie auf. Blitzschnell entsicherte ich und drückte ab. Die Kugeln durchsiebten ihren Körper. Schreiend brach sie zusammen. Meine Hände zitterten. Schwach bekam ich mit wie Luca auf Mischa zu rannte. Was sie sagten nahm ich nicht mehr war. Angsterfüllt starrt ich auf meine Munitionsanzeige… sie stand auf null! Wir hatte keine Munition mehr… sie waren verloren! Dies waren ihre letzten Magazine... die Waffen waren die letzte Chance zu überleben. Ich schluckte. "Was ist los?" Ich blickte nervös auf. "Unsere Munition… sie ist leer…" Mischa begann schwach zu lächeln. "Das Quartier ist nicht mehr weit von hier!" Luca grinste mich an. "Kaspar man! Wir haben es geschafft!" Ungläubig schaute ich mich um. Marine betraten den Hof. Tom und Milan waren unter ihnen. Das schlimmste ahnend nickte ich ihnen zu. "Wo sind Isak und Konsta?" Mit großen Augen blickte ich zu Luca. Kein Ton kam über meine Lippen. "Zurückgeblieben… genauso wie Maxime und Wout!" Milan nickte betroffen. "Wir verloren Mohamed und Nathan in einem Straßengefecht… wir verbrannten ihre Leichen… zu mindestens das was von ihnen noch übrig war…" Ich schluckte und blickte ängstlich zu Boden. "Nathan ist tot?" Luca seine Stimme klang leise. Milan bestätigte.
Ich hab den schönsten Avatar von allen...






