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Fallout 4
Gibts bei der Xbox echt gar keine Begrenzung in Sachen Mods? Ask
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doch, auch af der xbox sind die mods begrenzt, da ist das limit aber 2gb plus mehr freiheiten und auf der ps4 900mb mit mehr beschränkungen. Sad
Der Wahre Meister ist der, der Herr über sich selber ist.
YOUR HOME IS WHERE THE WAR IS
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Ich bin vermutlich zwei Jahre zu spät zur Party, aber ich hab mir erst letztes Jahr Fallout 4 in der GOTY Edition geholt (die diesen Namen unter keinen Umständen verdient hat, mehr dazu später) weil ich keine Lust habe mir DLCs einzeln dazuzukaufen... und ich bin erst so um Weihnachten rum so wirklich dazu gekommen das Game zu spielen. Ich hab die Hauptstory immer noch nicht durch (auch dazu mehr später) aber ich hab dennoch ~60-80 Stunden inverstiert und mein Fazit zu diesem Spiel lautet wie folgt:
Großer Gott, Bethesda, was zur Hölle habt ihr mit Fallout gemacht?

Mehr als alles andere bin ich entsetzt wie wenig Ähnlichkeit der Titel mit dem Fallout Franchise hat. Ich hab alle Teile gespielt, inklusive den beiden (inzwischen Noncanon) Spinoffs Fallout Tactics und Brotherhood of Steel, und bei keinem davon (nichtmal bei dem unterirdischen BoS) hatte ich derart das Gefühl dass es ein komplett anderes Spiel ist, auf das bloß ein Fallout-Skin geklatscht wurde wie hier.

Nicht nur dass es kein Fallout-Spiel mehr ist, es ist ja nichtmal mehr ein RPG; Was Bethesda hier abgeliefert hat ist ein Shooter mit vereinzelt hier und da einigen wenigen RPG-Elementen. Skills wurden komplett aus dem Spiel gestrichen, verblieben sind nur noch die SPECIAL-Stats sowie Perks, und die meisten Perks sind einfach nur stinklangweilige Damage- oder Armor-Boosts, oder schlimmstenfalls Fähigkeiten die man vorher von Hausauf hatte, die jetzt gestrichen wurden. Sämtliche anderen RPG-Elemente sucht man vergeblich. Quests haben kaum noch mehr als ein Resultat, in 90% der Fälle ist es "Geh nach X, töte Y, bring mir Z". Bam, Quest beendet. Dialoge sind praktisch wertlos geworden, man kann vielleicht vereinzelt mal mehr Geld für eine Quest verlangen oder eine Information mehr aus einem NPC herausquetschen, aber einfluss auf die Story hat man nicht. Das Dialogsystem selber ist auch unter aller Sau: Bei jedem NPC hat man exakt vier Antwortmöglichkeiten, völlig egal ob man mit dem Anführer einer Fraktion über Krieg und Frieden verhandelt oder mit einem Penner auf der Straße über das Wetter plaudert. Das zwingt die Autoren für unwichtige NPCs Füller-Antworten zu verfassen die das Spiel zumüllen und bei wichtigen NPCs ist man viel zu limitiert mit den Gesprächsthemen. Man weiß ja nichtmal im Vornherein was man antworten wird, weil man nur noch einzelne Stichwörter angezeigt bekommt und erraten muss was die Antwort sein wird. Und in ungefähr 25% aller Fälle liegt man falsch, besonders mit der grauenvollen "Sarkasmus" Option. In Fallout 1 und new Vegas konnte ich auf beide Endgegner(!) seinerzeit noch so lange einreden, bis ich sie von Aufgeben bzw sogar vom Selbstmord überzeugt hatte.

Wenn wenigstens die Shooter-Mechaniken gut wären. Aber selbst die sind Mist. Ich hab oft gehört dass die Waffen sich besser anfühlen sollen als in Fallout 3 und New Vegas, und ich verstehe was damit gemeint ist, denn endlich bekommt man vernünftiges Feedback von den Gegnern dass man auch Schaden macht... aber auf der anderen Seite sind die Waffen so lächerlich ineffektiv und die Gegner haben so absurde HP-Vorräte dass man ewig lang ballern muss um auch nur einen einzigen davon umzulegen. Nicht gut in einem Spiel bei dem Munition rar gesät und/oder teuer ist. Die Alternative dazu ist VATS, und selbst das wurde verkrüppelt bis zum Geht-Nicht-Mehr. Zuallererst Mal bleibt die Zeit nicht mehr stehen wenn man sein Ziel auswählt, wodurch auch die letzten Reste der Rundenstrategie des Fallout-Franchises endgültig ausgelöscht wurden. Aber obendrein ist die Trefferwahrscheinlichkeit praktisch Null, es sei denn dass man alle seine Punkte in den "Luck" Stat und die dazugehörigen Perks steckt - und selbst dann ist der Spieler-Charakter nicht intelligent genug um zu merken wenn ein Gegner sich hinter einer Mauer versteckt, und vergeudet föhlich Munition und Aktionspunkte indem er ad nauseam gegen eine Wand schießt. Nicht dass man sonderlich viele AP hätte, die man vergeuden kann: Bei den meisten Waffen kann man drei- bis viermal schießen bevor die Leiste leer ist und man ewig warten muss bis sie sich aufgeladen hat. Fallout 3 und New Vegas hatten beschissenes Shooter-Gameplay, aber wenigstens konnte man mit VATS noch vernünftig spielen; hier sind beide Optionen nutzlos.

Aber das mit Abstand allerschlimmste, die größte Travestie die hier abgeliefert wurde ist die Story und alles was damit zusammenhängt. Nicht nur dass die gesamte Story keinen Sinn ergibt und nicht nur den früheren Fallout-Spielen sondern sogar sich selber widerspricht - sie steht auch noch komplett im Konflikt mit den Interessen des Spielers und ist einer der Hauptgründe warum ich sage dass Fallout 4 kein RPG mehr ist. Man spielt nämlich einen kryogen eingefrorenen Vater (oder Mutter, wie in meinem Fall) dessen Sohn gestohlen wurde und der Himmel und Hölle in Bewegung setzt um ihn zurückzubekommen. Und das sind alle Charaktere die man spielen kann. Vorbei ist die Zeit, sich einen eigenen Charakter mit eigener Backstoy auszudenken: Man ist entweder Nate der Soldat, oder Nora die Anwältin, mit einem fixen Alter, einer bereits festgelegten Backstory mit vorgefertigtem Beruf und einer vorentschiedenen sexuellen Orientierung. Oh, sicher, man kann das Aussehen und sogar den Namen ändern, aber letzendlich ist man immer noch Nate der Soldat oder Nora die Anwältin auf der Suche nach ihrem Sohn. Mal ganz davon abgesehen das das keinelei Sinn ergibt, falls man einen männlichen Avatar mit Strength und Endurance auf Minimum oder einen weiblichen mit Intelligenz und Charisma auf Minimum erstellt - ich hasse es dass mir das Spiel eine Backstory aufzwingt. Ich kann Kinder nicht ausstehen und wollte von Anfang an eine lesbische Draufgängerin spielen - und das ist auch genau der Charakter den ich erstellt habe. Mein Charakter hätte niemals geheiratet, schon gar keinen Mann und erst recht niemals Kinder bekommen. Daher habe ich keinen Anreiz einer Main Quest zu folgen die nicht mit dem Charakter den ich mir ausgedacht habe übereinstimmt und die mich jedesmal deswegen komplett aus dem Spiel zieht. Selbst wenn ich einen heterosexuellen Familienvater hätte spielen wollen, ich habe meinen "Sohn" nur 15 Minuten lang als mies animierte Plastikpuppe gesehen und hab keinerlei Bindung zu ihm. Ich habe absolut NULL Motivation zu versuchen ihn zurückzubekommen. (Und das Spiel scheint das ähnlich zu sehen, weil man wird an allen Ecken und Enden animiert, Häuser zu bauen und Side-Quests abzuschließen anstatt seinem entführten Sohn hinterherzujagen.) Der Spieler verbleibt also mit einer mies geschriebenen, widersprüchlichen Story die ihm einen Charakter aufzwingt mit dem er sich nicht identifiziert und ihn auf eine Quest schickt zu der er keine Bindung hat, in der er keinerlei Entscheidungsfreiheit hat in welche Richtung er gehen will. Und das ist ein Armutszeugnis für Fallout, ein Franchise bei dem die ersten beiden Spiele dafür berühmt waren dass man ein "Idiot Game" spielen konnte, mit einem Charakter mit geringer Intelligenz, der daraufhin nur noch in Grunzlauten sprechen konnte und von allen NPCs dafür ausgelacht wurde. Alle Dialoge des Spiels haben sich geändert auf Basis dessen, was für einen Charakter der Spieler erstellt hat. Mir ist natürlich klar dass das in einem Spiel mit voller Sprachausgabe nicht mehr möglich ist, aber das Mindeste was ich von Bethesda erwarte ist dass sie die Entscheidungen respektieren die ich als Spieler für meinen Charakter getroffen habe; immerhin kann das deren Elder Scrolls Franchise auch.

Und die wirkliche Tragödie hier ist dass unter all dem mittelmäßigen Gameplay, den dürftigen RPG-Elementen und der absolut grauenvollen und dämlichen Story sich irgendwo ein herausragendes Spiel versteckt das verzweifelt versucht hat zu Vorschein zu kommen. Die Grafik und die Animationen sind plastisch und optisch ansprechend, die meisten der Dialoge (sowie deren zugehörigen Figuren) geistreich und glaubwürdig und besonders das Leveldesign ist möglicherweise das Beste was ich jemals gesehen habe! Nicht nur vom Layout der Levels, sondern von den vielen Details die darin verbaut wurden: In einem der Vaults wurden die Einwohner in Schränken beerdigt, weil sie keine Särge zur Verfügung hatten; Leichen sind in Positionen platziert die Hinweise darauf geben was vor ihrem Tod passiert ist; das Spiel kann so viele Geschichten erzählen, einfach durch seine Umgebung, ohne ein einziges Wort zu sagen. Nicht dass es nichts zu sagen hätte - ich habe mich beinahe in einige der Begleiter verliebt, jeder mit seiner eigenen, bewegenden Geschichte: Piper, Curie, Nick, Hancock, etc. Ich liebe es einfach, Zeit in dieser Welt zu verbringen... umso mehr schmerzt es mich, dass diese Welt durch den restlichen Mist den Bethesda in das Spiel gepresst hat kaputt gemacht wird. In diesem Spiel schimmert pures Gold durch, aber das Gold ist vergraben unter Schichten um Schichten von Dreck und Fäkalien.

Ich habe momentan alle Stats ausgemaxt, alle Perks angesammelt (selbst die, die man erst in Zeitschriften finden muss), alle Begleiter auf maximale Sympathie gebracht und natürlich (fast) alle Nebenquests ausgeschöpft die man machen kann, ohne sich die Hauptstory anzutun. Ich habe das absolute Maximum für mich aus dem Spiel geholt was man bekommen kann ohne der Main Quest zu folgen. (Obwohl ich zumindest einen Teil der Main Quest gemacht habe, weil man sonst nicht alle Begleiter bekommen kann.) Der Vollständigkeit halber werde ich mich wohl auch da noch durchquälen, um alle Achievements zu bekommen. Aber so leid es mir um diese herausragende Welt mit ihren liebevollen Charakteren geht, das Gameplay und die Story haben mir das Spiel dermaßen kaputt gemacht, dass ich das Spiel danach wohl nie wieder anrühren werde. Ich habe versucht das Spiel zu mögen und über die Fehler hinwegzusehen, wirklich, aber es ging einfach nicht. Ich habe jeden anderen Teil der Reihe mindestens zweimal, manchmal dreimal oder noch häufiger durchgespielt, ganz zu schweigen von den vielen Malen bei denen ich in einem Anflug von Lust angefangen aber nicht weitergespielt habe. Aber Fallout 4 werde ich hiernach wohl nie wieder anrühren. Und ich hoffe dass das ein einmaliger Ausrutscher von Seiten Bethesda war und dass die Reihe mit dem nächsten Spiel wieder zu alter Größe zurückfindet, oder sich sehe ganz schwarz dass ich jemals wieder ein neuer Fallout Spiel anrühren werde.

EDIT: Ich hab ganz vergessen zu erwähnen dass die Power Armor komplett unbrauchbar gemacht wurde. Anstatt das ultimative Equipment zu sein, das man erst ganz zum Schluss des Spiels bekommt (wenn überhaupt), kriegt man schon in der ersten Quest eine Power Armor ausgehändigt. Da das Spiel sonst aber zu einfach wäre hat sich Bethesda entschieden dass das Ding von jetzt an Energiezellen braucht. Und die findet man allerhöchstens mal alle Jubeljahre. Man hat also schon in der ersten Stunde nach Beginn die stärkste Rüstung des Spiels, kann sie aber praktisch nie benutzen (schon gar nicht für längere Zeit) weil man kaum Energiezellen dafür findet. Zusätzlich dazu hindert die Power Armor einen sogar beim Spielen: Man kann nämlich eigentlich das Interface und HUD von Fallout 4 selber konfigurieren, besonders die Farbe. Standard ist grün, man kann die Farbe aber mit RGB-Reglern ändern. Allerdings gilt das nur wenn man zu Fuß unterwegs ist; in einer Power Armor ist das HUD immer auf Orange festgelegt. Erstmal danke dass du auf meine Einstellungen scheißt, Fallout 4, aber warum erwähne ich das? Weil Orange auch die Farbe ist mit der in Dialogen diejenigen Antworten markiert werden, für die man ein bestimmtes Level an Charisma braucht. Wenn ich also in einer Power Armor rumlaufe sehe ich nicht mehr welche Dialoge Speech-Checks haben und welche nicht. (Und ich will mir gar nicht erst vorstellen, wie "angenehm" das für jemanden sein muss, der eine Farb-Schwäche hat.) Großartig durchdacht, Bethesda, wirklich großartig!

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Alle Achtung, dass du überhaupt 60-80 Stunden gespielt hast... Muss für dich ja eine Qual ohne Ende gewesen sein. Sowas könnte ich nicht.

Die Story fand ich übrigens ganz gut, wenn auch recht kurz.
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War mein erstes Fallout darum kann ich keine vergleiche ziehen, aber ich habe sehr viel zeit damit verbracht. Wie Paul erwähnt hat hauptsächlich wegen der Detail haften Welt ich fand die sehr spanend und es gab viel zu entdecken, viele Geheimnis usw.

Was mir spass gemacht hat war es die Powerrüstungen zu sammel und aufzumotzen.
Habe zuerst die Nebenquests gespielt und mir die Story aufgespart, war dann doch auch etwas Überrascht wie kurz die am ende war.

Was die Waffen angeht habe ich ziemlich am Anfang eine Schrotflinte erhalten mit dem Perk Explosive Geschosse.
Die war irgendwie total OP, hab sie dann auch mit der Zeit weggesteckt und hervorgeholt wenn ich kurzen Prozess machen wollte.
Mit den Waffen herumzuexperimentieren, aufmotzen usw. hat auch viel spass gemacht.

Am ende hab mich für das Institut entschieden und ihr?
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(15.01.2018, 13:38)boogiboss schrieb: Am ende hab mich für das Institut entschieden und ihr?

Naja, wegen den Achievements muss ich eh jedes Ende mindestens einmal spielen, aber letztendlich gefällt mir keine der Optionen.
Man hat die Wahl zwischen Nazis die alles was sie als Untermenschen ansehen versklaven wollen, Nazis die alles was sie als Untermenschen ansehen vernichten wollen, ner Gruppe von Terroristen die diesen "Untermenschen" helfen und ner Gruppe von Idioten die das Commonwealth beschützen wollen, aber nichts von Alleine auf die Reihe bekommen. (Ich hab Preston Garvey alleine auf die abgelegenste Insel auf der Map geschickt damit er keine Möglichkeit mehr hat mir diese beschissenen Quests aufzudrücken.)
Letztendlich werd ich wohl die Terroristen nehmen, weil das mir die am wenigsten dämliche Fraktion zu sein scheint. Außerdem fühl ich mich dann als wär ich Teil der Rebellion, wie bei Star Wars...

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(Gestern, 11:52)Paul schrieb: Naja, wegen den Achievements muss ich eh jedes Ende mindestens einmal spielen

Wegen blöder Achievements quälst du dich - mehrfach - durch ein Spiel? Ernsthaft? Ask
Hätte erwartet, dass du über solchen Dingen stehst... ^^
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Nein, nur die Enden. Wie schon gesagt, man hat keinen wirklichen Einfluss auf die Story. Nur in den letzten ~3 Missionen kann man sich entscheiden mit welcher der vier Fraktionen man sich verbündet. (Und die Mission ist immer noch dieselbe, das einzige was sich ändert sind die NPCs die man als Gegner bzw. Alliierte vorgesetzt bekommt.) Ich mach an der richtigen Stelle nen Savegame, lade das und beende das Spiel von da an nochmal. Wird mich keine Stunde dauern...

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(Gestern, 11:52)Paul schrieb: Ich hab Preston Garvey alleine auf die abgelegenste Insel auf der Map geschickt damit er keine Möglichkeit mehr hat mir diese beschissenen Quests aufzudrücken.
Klasse Idee  Lol  hätte ich auch machen sollen.

Ich habe mich aus ganz anderen Gründen für das Institut entschieden, die einzige Fraktion die Politisch korrekt war sind die Minutemen, aber das war auch gleichzeitig die schwächste Gruppe unter den Fraktionen.
Ich habe mir halt gedacht mit dem Institut unter Kontrolle hat man die beste Möglichkeit um die Welt wieder zu verbessern, ich hätte dann als Anführer auch keine Menschen mehr durch Synths ausgetauscht usw.
 
Obwohl diese Pseudo Moral nicht immer zur meiner Spielweise passte. 
Da ich einige NPCs  nach getaner arbeit  über den Haufen geschossen habe, ausgenommen die, die ich mochte.

Das Bruder Danse auch ein Synth war fand ich ziemlich überraschend.
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(Vor 10 Stunden)boogiboss schrieb: Ich habe mir halt gedacht mit dem Institut unter Kontrolle hat man die beste Möglichkeit um die Welt wieder zu verbessern, ich hätte dann als Anführer auch keine Menschen mehr durch Synths ausgetauscht usw.

Gute Idee und ich hab auch einige YouTuber gesehen die dasselbe probiert haben. Natürlich kann man das nicht machen. Die haben versucht der Railroad zu sagen dass sie jetzt der neue Anführer des Instituts sind und dass sie deswegen das System von Innen zerschlagen können aber es gab keinerlei Dialogoption, man musste trotzdem entweder die Railroad oder das Institut vernichten, je nachdem wem man sich angeschlossen hat. (Man kann auch niemandem sagen dass der Bürgermeister von Diamond City ein Synth ist, obwohl Piper bereits gegen ihn ermittelt hat und Hancock dessen Bruder ist und ähnliche Vermutungen hatte.)
Ich selber hab jetz auch schon einige Quests für das Institut gemacht und wie erwartet gibt es praktisch keine Möglichkeit das Institut zu sabotieren. Bei einer Quest musste ich einen Synth zurückholen; meine einzigen beiden Optionen waren das auch so zu tun, oder ihn zu erschießen - keine Möglichkeit ihn fliehen zu lassen und zu behaupten er wär nicht da gewesen. Anderorts wurde ich angewiesen einen Familienvater der insgeheim ein Synth war vor der Enttarnung zu beschützen. Auch hier gab's keine Möglichkeit ihn selber zu enttarnen; die einzigen Optionen waren seinen Angreifer zum Aufgeben zu überreden oder den Angreifer einfach umzulegen.
Dazu kommt noch dass die Dialogoptionen alle so gewählt wurden, dass du wie ein rassistisches Arschloch klingst. Egal welche Option ich gewählt habe, mein Charakter klang immer so als wäre sie vollkommen von den Ansichten des Instituts überzeugt und hat alle Bewohner des Commonwealth unglaublich herablassend behandelt. Das Spiel hat nichmal in Betracht gezogen dass der Spieler das Institut womöglich unterwandern möchte.
Wie schon gesagt, Fallout 4 ist kein RPG mehr, man hat nur noch quasi-lineare Quests und Entscheidungsfreiheiten praktisch gleich Null...

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