25.01.2009, 00:33
Ich will es langsam angehen lassen.
Ich stell erst einmal Stückchen für Stückchen hier rein.
Aber wenn dann erst einmal alles hier drin ist, dann komm ich dem Angebot mit dem onlinestellen gerne nach.
(Insgesamt sind es 12 Kapitel + Prolog und Epilog)
Kapitel 4
1620 Stunden, 19.September 2552
(militärischer Kalender)
Allianz-Basis
So schlagartig der Regen begonnen hatte, so schnell hörte er auch wieder auf. Es fiel nun kein einziger Tropfen mehr vom Himmel. Die dicke Wolkendecke löste sich urplötzlich auf und der schwarze Sternenhimmel kam zum Vorschein.
Die Marines versammelten sich vor dem Eingang des Komplexes. Corso hatte bei dem Regen versucht O’Neil notdürftig zu versorgen. Ihr Bein hatte es schlimm erwischt, aber sie würde es schaffen. Prancer kam nun ebenfalls mit seinem Scharfschützengewehr an. Er stieg die Anhöhe zum Eingang der Allianz-Basis hinauf und musste dabei aufpassen, dass er nicht in dem tiefen Schlamm ausrutschte. "Wie läuft‘s?", sagte er, als er die anderen erreichte.
Berkov versuchte mit den Händen den Schlamm von seinen Körper zu wischen - er war von oben bis unten voll davon.
Mobuto half Corso dabei O’Neil zu versorgen.
Carpenter sicherte sein Sturmgewehr und sah Prancer wütend an. "Du hättest uns hier am Eingang ein bisschen mehr helfen können!"
Prancer stützte sich auf sein S2-AM und blickte gelassen zu Carpenter hinüber. "Wegen dem Regen und dem Panzer hier konnte ich die nicht richtig anvisieren. Und dann hatte ich nur noch eine Kugel", er warf das Scharfschützengewehr in den Matsch und zog stattdessen eine M6D-Pistole, dann zeigte er auf den toten Elitekrieger. "Und die hab ich für den Bastard hier aufgehoben. Den Letzten hab ich dann nicht mehr erwischt, weil ich ja keine …" "Warte, warte, warte", warf Berkov ein, der sich sichtlich wunderte. "Was für einen Letzten meinst du?"
Jetzt war Prancer verwundert. "Na den goldenen Eliten. Jedenfalls glaube ich dass der golden war. Naja, der hat sich in den Komplex verdrückt als ich dem anderen die Birne weggepustet habe."
"Jetzt haben wir wirklich ein Problem", warf Sergeant Mobuto ein. "Wenn das wahr ist, dann hat sich der Elite sicher in den Komplex verschanzt. Wenn da nicht noch mehr sind."
Mobuto schulterte sein Gewehr und dachte nach, was jetzt die beste Option wäre. Nach einer Weile murmelte er: "Okay, so könnt’s klappen." Dann hob er seinen Kopf und sagte: "Also gut, wir machen das auf die altbekannte Methode. Wir stürmen die Basis. O’Neil hält draußen Wache und stößt zu uns vor, wenn es Probleme gibt.
Sollten wir auf eine große Anzahl an Feinden treffen und wir uns eventuell zurückziehen müssen, dann trennen wir uns um den Feind zu verwirren und schlagen dann aus dem Hinterhalt zu.
Noch Fragen? … Nein? Gut, dann mal los."
Die Tür öffnete sich und die Marines betraten den Komplex. Sie liefen einen langen Gang entlang und verhielten sich so leise wie möglich. Die Truppe betrat mehrere Gänge und Räume - alle waren leer. In den Räumen waren überall merkwürdige Gebilde und Hologramme, die definitiv nicht von der Allianz zu kommen scheinen.
Berkov öffnete die nächste Tür. Die Marines stellten sich an die Seitenwände, um nicht vom möglichen Plasmafeuer der Allianz überrascht zu werden. Die Tür öffnete sich. Und wieder standen die Marines in einen leeren Gang. Sie stiegen eine Rampe hinunter. Der Weg gabelte sich nun in drei Richtungen: geradeaus, links und rechts. Prancer und Carpenter sondierten mit ihren Gewehren die Seitengänge - nichts.
"Hier im ganzen Komplex ist nicht eine einzige Allianz-Einheit. Nicht mal ein pennender, stinkender Grunt", sagte Corso, dem das hier verwunderte. "Irgendetwas stimmt hier nicht", fuhr er fort und sprach damit aus, was alle dachten.
Carpenter öffnete einen sicheren Funkkanal zu O’Neil, die draußen vor dem Eingang Wache hielt. "Lindsay, wie sieht’s bei dir draußen aus?" Es rauschte dann meldete sich O’Neil: "Hier ist nicht das Geringste zu sehen. Habt ihr etwa Probleme?", fragte sie besorgt.
"Im Gegenteil", antwortete Carpenter. "Hier ist keine Sau zu finden. Alle Räume sind leer."
"Okay falls ich irgendetwas sehe, sag ich euch bescheid", sagte O’Neil und beendete die Übertragung.
Schweigend gingen die Marines den Gang entlang, an dessen Wänden seltsame Hologramme waren. Irgendwelche Wissenschaftler würde das sicher interessieren, aber den Marines waren die Zeichen gleichgültig.
Die Gruppe ging um eine weitere Biegung - nichts ahnend, dass sie beobachtet wurden.
Der Jackal Geg verschwand wieder in den Seitengängen des Tunnels. Er hatte vorsichtshalber sein Energieschild deaktiviert, um nicht gesehen zu werden.
Geg hatte die Menschen schon beobachtet als sie die Eingangspforte durchschritten hatten. Und nun wollte er seinen Befehlshaber Bericht erstatten.
Eigentlich wäre dies der Job eines Ossoona - eines Eliten. Aber Geg dachte sich schon das er diesen Job machen müsste, da er in den Augen der Elite wohl als entbehrliches Opfer eingestuft werden würde (wenn er erwischt wird).
Der Jackal folgte den Gängen bis zu einen Lift, der ihn nach unten brachte. Er öffnete eine Tür, die in einen Schacht führte. Am Rand entlang verlief ein schmaler Weg in die untere Etage. Geg passierte mehrere gestapelte Frachtmodule und gelangte zu seinen Kommandanten.
"Und? Was hast du herausgefunden?", fragte ’Gopamee ungeduldig. Der Jackal kam näher und sagte schließlich: "Die Menschen bewegen sich in unsere Richtung, Exzellenz. Sie sind fast da."
"Ausgezeichnet", sagte der Elitekrieger und wandte sich an die Eliten hinter ihm. "Ihr habt es gehört, der Abschaum kommt hier her. Macht euch kampfbereit!"
Berkov öffnete die nächste Tür. "Wow!", entfuhr es ihm. "Seht euch das mal an." Prancer pfiff beeindruckt, als er den Schacht sah, der bodenlos zu sein schien. "So was kann doch keiner bauen", sagte er. "Nicht mal in 100.000 Jahren. Das Ding ist ja übelst tief. Und wisst ihr eigentlich, wie weit wir unter der Erde sind?"
Es folgte ein Gang in die untere Etage. Vorbei an diesen lilanen Kisten der Allianz, zu einem Ort, der sich in fünf Gänge aufteilte. Der kleine Raum war im Gegensatz zu den Gängen beleuchtet und wieder waren Hologramme an den Wänden.
Berkov schaltete seine Taschenlampe - die am Gewehr befestigt war - aus. "Hier ist alles sauber", sagte er dann. "Vielleicht sollten wir …" Privat Berkov sollte seinen Satz nie beenden können, als plötzlich ein leuchtendes Energieschwert - wie es die Eliten benutzten - aus seiner Brust hervorstach und ihn in die Luft hob. Das Blut, das aus der Wunde trat verdampfte sofort unter der Hitze des Schwertes.
Der Elitekrieger ’Gopamee hatte sich von Hinten herangeschlichen und den Marine dann mit seinem Schwert durchbohrt.
Berkov fiel schreiend zu Boden und starb. Die anderen vier Marines drehten sich mit erhobenen Waffen zu Berkov um. ’Gopamee brüllte etwas für die Marines Unverständliches, und weitere Eliten stürmten hervor. Jackals aktivierten ihre Energieschilde und bildeten die vorderste Front. Danach kamen einige Grunts und die Eliten dahinter.
Die Marines feuerten und liefen dabei rückwärts. Die Gewehrkugeln prallten ohne Schaden anzurichten, an den Energieschilden der Jackals und den Schutzschilden der Eliten ab. Deren Plasmafeuer nahm stetig zu.
"Verdammt, weg hier!", brüllte Sergeant Mobuto, als ihm ein Plasmaschuss nur knapp verfehlte und rannte in den Gang aus dem sie gekommen waren. Die anderen drei Marines folgten augenblicklich.
"Tötet sie!", brüllte ’Gopamee und rannte mit seinen zwei Plasmagewehren den Marines hinterher. "Tötet sie alle!"
Die Gruppe von Marines stürmte in den Gang der den Schacht hinauf führte und durchquerte die obere Tür. "Corso, verschließ die Tür!", brüllte Sergeant Mobuto, der auf die Grunts schoss die den Schacht erreichten.
"Das wird sie nicht aufhalte, Sarge", protestierte Corso.
"Tu es Soldat!", brüllte Mobuto noch lauter.
Bevor sich die Tür schloss, ließ Corso eine Splittergranate den Gang herunter rollen - in der Hoffnung jemanden zu treffen. Die Tür schloss sich und Corso drückte auf das holographische Feld zum verschließen der Tür. Jedenfalls glaubte er das es das Zeichen war. Er prüfte es nicht nach sondern schloss sich keuchend der Gruppe wieder an. Corso grinste als er die Granate explodieren hörte und das darauf folgende Schreien der Jackals.
Die Marines erreichten den Raum den sie als erstes gesehen und betreten hatten. O’Neil kam durch die Tür, die zum Gang nach draußen führte. "Was ist los ich wollte gerade zu euch. Da draußen sind Banshees aufgetaucht!"
"WAS?", entfuhr es Carpenter.
Doch noch bevor jemand etwas sagen konnte, stürmten die Elitekrieger, allen voran ’Gopamee, in den Raum.
"Los trennt euch!", rief Mobuto, der mit Corso und O’Neil in den Raum voller Gebilde rannte. Prancer und Carpenter rannten in den Gang in Richtung Ausgang. "Los, lass uns hier verschwinden!"
’Gopamee und die Eliten folgten den Menschen nach draußen. Ein weiterer Elite und die Grunts blieben im Raum um sich den anderen Menschen anzunehmen.
Carpenter und Prancer erreichten die Außentür. Davor gingen sie in Stellung. "Prancer, nimm das hier", sagte Carpenter und warf ihm das Funkgerät in die Hände.
"Aber was soll ich …", wollte Prancer fragen, aber Carpenter fiel ihm ins Wort. "Keine Widerrede. Geh! Verständige den Pelican. Ich halte sie auf."
Prancer steckte das Funkgerät ein und rannte zu einen der Ghosts. Er stieg ein und fuhr los. In Richtung Dschungel und die Ebene dahinter …
Die Tür öffnete sich und ’Gopamee sowie vier Elitekrieger rannten ins Freie. Carpenter eröffnete das Feuer. ’Gopamees Schild leuchtete auf, doch er ignorierte es und bemannte einen Ghost um den anderen Menschen zu folgen. Die vier Eliten feuerten ihre Plasmagewehre auf Carpenter ab, der sein Gewehr fallen ließ als er getroffen wurde und schreiend vor Schmerzen in den Schlamm fiel.
Die Eliten wollten den letzten Ghost und den Wraith bemannen. Sie gingen einfach an Carpenter, der blutend am Boden lag, vorbei und wandten sich den Fahrzeugen zu.
Carpenter versuchte sich hinzustellen, konnte aber wegen der Schmerzen sich nur etwas aufrichten. "Hey, Mistkerl", keuchte er. Ein Elite drehte sich zu ihm um - offenbar überrascht, dass er noch lebte. Carpenter hustete und sagte dann: "Wie schmeckt dir das?" Er rollte eine Splittergranate unter den Ghost und hielt eine zweite hoch. Der Elite brüllte etwas Überraschtes und wollte weg springen.
Doch es war zu spät.
Die zwei Splittergranaten explodierten. Der Ghost explodierte in einem blauen Blitz und riss zwei Eliten mit in den Tod. Die Explosionen veranlassten das die Plasmagranaten der Eliten mit detonieren ließ und den schwer beschädigten Wraith in die Luft sprengte. Die anderen zwei Eliten wurden in die Luft geschleudert und stürzten tot in den Schlamm. Die Explosionen nahmen zu und eine gigantische Rauchwolke stieg an der Allianz-Basis empor. Nichts hatte dieses Inferno überlebt.
Das war das zweite Mal, das Prancer einen Ghost steuerte und er kannte sich nicht völlig mit den Kontrollen aus. Er flog den Ghost so schnell er konnte, aber der Elitekrieger ließ sich nicht abschütteln. Er steuerte das Gefährt um Bäume und Sträucher herum, bis er schließlich die Ebenen um den Dschungel erreichte. Er fluchte als er das altbekannte Geräusch am Himmel hörte, das typische Kreischen.
Banshees!
Der Ghost hinter ihm feuerte unaufhörlich und unerbittert. Dann wurde der Ghost von Prancer von einem Banshee getroffen und ging in Flammen auf und explodierte schließlich beim nächsten Treffer. Die rauchenden Trümmerteile stürzten zu Boden. Die drei Banshees umkreisten das Wrack und setzten dann zur Landung an. Kreischend bewegten sie sich in Richtung Boden. ’Jagamee, der den Ghost abgeschossen hatte freute sich schon auf den Moment der Rache.
’Gopamees Ghost blieb neben dem Wrack stehen und er stieg ab. Prancer kletterte aus dem rauchenden Ghost und hatte Carpenters Funkgerät in der Hand.
’Gopamee trat gegen Prancers Hand und das Funkgerät flog davon. Prancer rollte sich auf seinen Rücken und zog den Abzug seines Sturmgewehrs durch, um den Eliten mit Blei voll zu pumpen.
Klack. Klack.
Das Magazin war leer.
Prancer schüttelte langsam den Kopf, er lag hilflos am Boden. ’Gopamee lachte über den wehrlosen Menschen. Dann senkte er sein Plasmagewehr und sprach in der Sprache der Menschen zu Prancer. "Euer kleiner Aufstand ist beendet. Du und deine Freunde werden alle sterben." ’Gopamee hasste es die brutale Sprache der Menschen zu benutzen. Aber in diesem Fall machte er eine Ausnahme.
Prancer sah dem Elitekrieger in die Augen. "Ach ja?", sagte er. "Das glaubst auch nur du. Ich reis dir die Rüstung vom Leib und erschlag dich damit." Prancer wollte aufstehen, fiel dann aber wegen der Verbrennungen wieder zu Boden.
’Gopamee lachte erneut über ihn. "Eure Vernichtung ist der Wille der Götter und wir sind ihre Werkzeuge. Und so ein erbärmlicher Schwächling wie du wird daran nicht das Geringste ändern."
"Fahr zur Hölle!", stieß Prancer hervor.
Dem Eliten war es egal was der Mensch dachte. Für ihn zählte nur den Willen der Propheten durchzusetzen - und so viele Menschen wie möglich zu töten. Er legte sein Plasmagewehr auf den Marine an. Bereit ihn mit dem superheißen Plasma der Waffe zu töten. Doch ’Gopamee hielt inne. Er richtete sich auf und sah in Richtung Himmel, als er ein dröhnendes Geräusch vernahm. Der Elitekrieger suchte den Himmel ab, aber dort war nichts zu sehen.
Bis ein kleines Objekt, dass immer größer zu werden schien, auftauchte. Es wurde deutlicher und größer. Es war der Pelican der sich mit hoher Geschwindigkeit näherte.
"In eure Banshees! Erledigt ihn!", schrie ’Gopamee zu den drei Eliten, die erst vor Kurzem gelandet waren.
’Jagamee drehte sich um und rannte auf den Banshee zu, mit dem Gedanken Menschen töten zu können. Doch etwas drängte ihn zurück und ließ sein Schild ausfallen. Der Pelican eröffnete das Feuer. Die Bugkanone durchsiebte die Luft mit 70mm-Munition. Noch bevor die Eliten die Banshees erreichten wurden sie durch das Sperrfeuer getötet.
Die Eliten lagen in ihren eigenen lilafarbenen Blutlachen.
’Gopamee war alleine auf dem Schlachtfeld.
Er zielte mit seinem Plasmagewehr auf Prancer, der immer noch hilflos am Boden lag. "Wenn ich sterbe stirbst du auch, dafür sorge ich", sagte er und drückte ab.
Der Pelican wandte sich nun dem Zeloten zu. ’Gopamee entsicherte eine Plasmagranate und wollte sie dem Pelican entgegen werfen. Doch der Kugelhagel aus dem Buggeschütz durchdrang sein Schutzschild und ließ ihn zusammenbrechen. Schließlich bohrten sich die Kugeln ins Fleisch des Eliten. Er ließ die Granate fallen und fiel rückwärts zu Boden.
"NEIN!", schrie er, bevor die Granate in einem blauen Blitz detonierte und ihn mehrere Meter durch die Luft schleuderte.
’Gopamee schlug gegen einen Felsen und hörte etwas knacken. Zu seiner Überraschung spürte er weder Schmerz noch Trauer oder Hass. Vielmehr Zufriedenheit, endlich in des Paradies eintreten zu dürfen.
Er starb.
Ich stell erst einmal Stückchen für Stückchen hier rein.

Aber wenn dann erst einmal alles hier drin ist, dann komm ich dem Angebot mit dem onlinestellen gerne nach.

(Insgesamt sind es 12 Kapitel + Prolog und Epilog)
Kapitel 4
1620 Stunden, 19.September 2552
(militärischer Kalender)
Allianz-Basis
So schlagartig der Regen begonnen hatte, so schnell hörte er auch wieder auf. Es fiel nun kein einziger Tropfen mehr vom Himmel. Die dicke Wolkendecke löste sich urplötzlich auf und der schwarze Sternenhimmel kam zum Vorschein.
Die Marines versammelten sich vor dem Eingang des Komplexes. Corso hatte bei dem Regen versucht O’Neil notdürftig zu versorgen. Ihr Bein hatte es schlimm erwischt, aber sie würde es schaffen. Prancer kam nun ebenfalls mit seinem Scharfschützengewehr an. Er stieg die Anhöhe zum Eingang der Allianz-Basis hinauf und musste dabei aufpassen, dass er nicht in dem tiefen Schlamm ausrutschte. "Wie läuft‘s?", sagte er, als er die anderen erreichte.
Berkov versuchte mit den Händen den Schlamm von seinen Körper zu wischen - er war von oben bis unten voll davon.
Mobuto half Corso dabei O’Neil zu versorgen.
Carpenter sicherte sein Sturmgewehr und sah Prancer wütend an. "Du hättest uns hier am Eingang ein bisschen mehr helfen können!"
Prancer stützte sich auf sein S2-AM und blickte gelassen zu Carpenter hinüber. "Wegen dem Regen und dem Panzer hier konnte ich die nicht richtig anvisieren. Und dann hatte ich nur noch eine Kugel", er warf das Scharfschützengewehr in den Matsch und zog stattdessen eine M6D-Pistole, dann zeigte er auf den toten Elitekrieger. "Und die hab ich für den Bastard hier aufgehoben. Den Letzten hab ich dann nicht mehr erwischt, weil ich ja keine …" "Warte, warte, warte", warf Berkov ein, der sich sichtlich wunderte. "Was für einen Letzten meinst du?"
Jetzt war Prancer verwundert. "Na den goldenen Eliten. Jedenfalls glaube ich dass der golden war. Naja, der hat sich in den Komplex verdrückt als ich dem anderen die Birne weggepustet habe."
"Jetzt haben wir wirklich ein Problem", warf Sergeant Mobuto ein. "Wenn das wahr ist, dann hat sich der Elite sicher in den Komplex verschanzt. Wenn da nicht noch mehr sind."
Mobuto schulterte sein Gewehr und dachte nach, was jetzt die beste Option wäre. Nach einer Weile murmelte er: "Okay, so könnt’s klappen." Dann hob er seinen Kopf und sagte: "Also gut, wir machen das auf die altbekannte Methode. Wir stürmen die Basis. O’Neil hält draußen Wache und stößt zu uns vor, wenn es Probleme gibt.
Sollten wir auf eine große Anzahl an Feinden treffen und wir uns eventuell zurückziehen müssen, dann trennen wir uns um den Feind zu verwirren und schlagen dann aus dem Hinterhalt zu.
Noch Fragen? … Nein? Gut, dann mal los."
Die Tür öffnete sich und die Marines betraten den Komplex. Sie liefen einen langen Gang entlang und verhielten sich so leise wie möglich. Die Truppe betrat mehrere Gänge und Räume - alle waren leer. In den Räumen waren überall merkwürdige Gebilde und Hologramme, die definitiv nicht von der Allianz zu kommen scheinen.
Berkov öffnete die nächste Tür. Die Marines stellten sich an die Seitenwände, um nicht vom möglichen Plasmafeuer der Allianz überrascht zu werden. Die Tür öffnete sich. Und wieder standen die Marines in einen leeren Gang. Sie stiegen eine Rampe hinunter. Der Weg gabelte sich nun in drei Richtungen: geradeaus, links und rechts. Prancer und Carpenter sondierten mit ihren Gewehren die Seitengänge - nichts.
"Hier im ganzen Komplex ist nicht eine einzige Allianz-Einheit. Nicht mal ein pennender, stinkender Grunt", sagte Corso, dem das hier verwunderte. "Irgendetwas stimmt hier nicht", fuhr er fort und sprach damit aus, was alle dachten.
Carpenter öffnete einen sicheren Funkkanal zu O’Neil, die draußen vor dem Eingang Wache hielt. "Lindsay, wie sieht’s bei dir draußen aus?" Es rauschte dann meldete sich O’Neil: "Hier ist nicht das Geringste zu sehen. Habt ihr etwa Probleme?", fragte sie besorgt.
"Im Gegenteil", antwortete Carpenter. "Hier ist keine Sau zu finden. Alle Räume sind leer."
"Okay falls ich irgendetwas sehe, sag ich euch bescheid", sagte O’Neil und beendete die Übertragung.
Schweigend gingen die Marines den Gang entlang, an dessen Wänden seltsame Hologramme waren. Irgendwelche Wissenschaftler würde das sicher interessieren, aber den Marines waren die Zeichen gleichgültig.
Die Gruppe ging um eine weitere Biegung - nichts ahnend, dass sie beobachtet wurden.
Der Jackal Geg verschwand wieder in den Seitengängen des Tunnels. Er hatte vorsichtshalber sein Energieschild deaktiviert, um nicht gesehen zu werden.
Geg hatte die Menschen schon beobachtet als sie die Eingangspforte durchschritten hatten. Und nun wollte er seinen Befehlshaber Bericht erstatten.
Eigentlich wäre dies der Job eines Ossoona - eines Eliten. Aber Geg dachte sich schon das er diesen Job machen müsste, da er in den Augen der Elite wohl als entbehrliches Opfer eingestuft werden würde (wenn er erwischt wird).
Der Jackal folgte den Gängen bis zu einen Lift, der ihn nach unten brachte. Er öffnete eine Tür, die in einen Schacht führte. Am Rand entlang verlief ein schmaler Weg in die untere Etage. Geg passierte mehrere gestapelte Frachtmodule und gelangte zu seinen Kommandanten.
"Und? Was hast du herausgefunden?", fragte ’Gopamee ungeduldig. Der Jackal kam näher und sagte schließlich: "Die Menschen bewegen sich in unsere Richtung, Exzellenz. Sie sind fast da."
"Ausgezeichnet", sagte der Elitekrieger und wandte sich an die Eliten hinter ihm. "Ihr habt es gehört, der Abschaum kommt hier her. Macht euch kampfbereit!"
Berkov öffnete die nächste Tür. "Wow!", entfuhr es ihm. "Seht euch das mal an." Prancer pfiff beeindruckt, als er den Schacht sah, der bodenlos zu sein schien. "So was kann doch keiner bauen", sagte er. "Nicht mal in 100.000 Jahren. Das Ding ist ja übelst tief. Und wisst ihr eigentlich, wie weit wir unter der Erde sind?"
Es folgte ein Gang in die untere Etage. Vorbei an diesen lilanen Kisten der Allianz, zu einem Ort, der sich in fünf Gänge aufteilte. Der kleine Raum war im Gegensatz zu den Gängen beleuchtet und wieder waren Hologramme an den Wänden.
Berkov schaltete seine Taschenlampe - die am Gewehr befestigt war - aus. "Hier ist alles sauber", sagte er dann. "Vielleicht sollten wir …" Privat Berkov sollte seinen Satz nie beenden können, als plötzlich ein leuchtendes Energieschwert - wie es die Eliten benutzten - aus seiner Brust hervorstach und ihn in die Luft hob. Das Blut, das aus der Wunde trat verdampfte sofort unter der Hitze des Schwertes.
Der Elitekrieger ’Gopamee hatte sich von Hinten herangeschlichen und den Marine dann mit seinem Schwert durchbohrt.
Berkov fiel schreiend zu Boden und starb. Die anderen vier Marines drehten sich mit erhobenen Waffen zu Berkov um. ’Gopamee brüllte etwas für die Marines Unverständliches, und weitere Eliten stürmten hervor. Jackals aktivierten ihre Energieschilde und bildeten die vorderste Front. Danach kamen einige Grunts und die Eliten dahinter.
Die Marines feuerten und liefen dabei rückwärts. Die Gewehrkugeln prallten ohne Schaden anzurichten, an den Energieschilden der Jackals und den Schutzschilden der Eliten ab. Deren Plasmafeuer nahm stetig zu.
"Verdammt, weg hier!", brüllte Sergeant Mobuto, als ihm ein Plasmaschuss nur knapp verfehlte und rannte in den Gang aus dem sie gekommen waren. Die anderen drei Marines folgten augenblicklich.
"Tötet sie!", brüllte ’Gopamee und rannte mit seinen zwei Plasmagewehren den Marines hinterher. "Tötet sie alle!"
Die Gruppe von Marines stürmte in den Gang der den Schacht hinauf führte und durchquerte die obere Tür. "Corso, verschließ die Tür!", brüllte Sergeant Mobuto, der auf die Grunts schoss die den Schacht erreichten.
"Das wird sie nicht aufhalte, Sarge", protestierte Corso.
"Tu es Soldat!", brüllte Mobuto noch lauter.
Bevor sich die Tür schloss, ließ Corso eine Splittergranate den Gang herunter rollen - in der Hoffnung jemanden zu treffen. Die Tür schloss sich und Corso drückte auf das holographische Feld zum verschließen der Tür. Jedenfalls glaubte er das es das Zeichen war. Er prüfte es nicht nach sondern schloss sich keuchend der Gruppe wieder an. Corso grinste als er die Granate explodieren hörte und das darauf folgende Schreien der Jackals.
Die Marines erreichten den Raum den sie als erstes gesehen und betreten hatten. O’Neil kam durch die Tür, die zum Gang nach draußen führte. "Was ist los ich wollte gerade zu euch. Da draußen sind Banshees aufgetaucht!"
"WAS?", entfuhr es Carpenter.
Doch noch bevor jemand etwas sagen konnte, stürmten die Elitekrieger, allen voran ’Gopamee, in den Raum.
"Los trennt euch!", rief Mobuto, der mit Corso und O’Neil in den Raum voller Gebilde rannte. Prancer und Carpenter rannten in den Gang in Richtung Ausgang. "Los, lass uns hier verschwinden!"
’Gopamee und die Eliten folgten den Menschen nach draußen. Ein weiterer Elite und die Grunts blieben im Raum um sich den anderen Menschen anzunehmen.
Carpenter und Prancer erreichten die Außentür. Davor gingen sie in Stellung. "Prancer, nimm das hier", sagte Carpenter und warf ihm das Funkgerät in die Hände.
"Aber was soll ich …", wollte Prancer fragen, aber Carpenter fiel ihm ins Wort. "Keine Widerrede. Geh! Verständige den Pelican. Ich halte sie auf."
Prancer steckte das Funkgerät ein und rannte zu einen der Ghosts. Er stieg ein und fuhr los. In Richtung Dschungel und die Ebene dahinter …
Die Tür öffnete sich und ’Gopamee sowie vier Elitekrieger rannten ins Freie. Carpenter eröffnete das Feuer. ’Gopamees Schild leuchtete auf, doch er ignorierte es und bemannte einen Ghost um den anderen Menschen zu folgen. Die vier Eliten feuerten ihre Plasmagewehre auf Carpenter ab, der sein Gewehr fallen ließ als er getroffen wurde und schreiend vor Schmerzen in den Schlamm fiel.
Die Eliten wollten den letzten Ghost und den Wraith bemannen. Sie gingen einfach an Carpenter, der blutend am Boden lag, vorbei und wandten sich den Fahrzeugen zu.
Carpenter versuchte sich hinzustellen, konnte aber wegen der Schmerzen sich nur etwas aufrichten. "Hey, Mistkerl", keuchte er. Ein Elite drehte sich zu ihm um - offenbar überrascht, dass er noch lebte. Carpenter hustete und sagte dann: "Wie schmeckt dir das?" Er rollte eine Splittergranate unter den Ghost und hielt eine zweite hoch. Der Elite brüllte etwas Überraschtes und wollte weg springen.
Doch es war zu spät.
Die zwei Splittergranaten explodierten. Der Ghost explodierte in einem blauen Blitz und riss zwei Eliten mit in den Tod. Die Explosionen veranlassten das die Plasmagranaten der Eliten mit detonieren ließ und den schwer beschädigten Wraith in die Luft sprengte. Die anderen zwei Eliten wurden in die Luft geschleudert und stürzten tot in den Schlamm. Die Explosionen nahmen zu und eine gigantische Rauchwolke stieg an der Allianz-Basis empor. Nichts hatte dieses Inferno überlebt.
Das war das zweite Mal, das Prancer einen Ghost steuerte und er kannte sich nicht völlig mit den Kontrollen aus. Er flog den Ghost so schnell er konnte, aber der Elitekrieger ließ sich nicht abschütteln. Er steuerte das Gefährt um Bäume und Sträucher herum, bis er schließlich die Ebenen um den Dschungel erreichte. Er fluchte als er das altbekannte Geräusch am Himmel hörte, das typische Kreischen.
Banshees!
Der Ghost hinter ihm feuerte unaufhörlich und unerbittert. Dann wurde der Ghost von Prancer von einem Banshee getroffen und ging in Flammen auf und explodierte schließlich beim nächsten Treffer. Die rauchenden Trümmerteile stürzten zu Boden. Die drei Banshees umkreisten das Wrack und setzten dann zur Landung an. Kreischend bewegten sie sich in Richtung Boden. ’Jagamee, der den Ghost abgeschossen hatte freute sich schon auf den Moment der Rache.
’Gopamees Ghost blieb neben dem Wrack stehen und er stieg ab. Prancer kletterte aus dem rauchenden Ghost und hatte Carpenters Funkgerät in der Hand.
’Gopamee trat gegen Prancers Hand und das Funkgerät flog davon. Prancer rollte sich auf seinen Rücken und zog den Abzug seines Sturmgewehrs durch, um den Eliten mit Blei voll zu pumpen.
Klack. Klack.
Das Magazin war leer.
Prancer schüttelte langsam den Kopf, er lag hilflos am Boden. ’Gopamee lachte über den wehrlosen Menschen. Dann senkte er sein Plasmagewehr und sprach in der Sprache der Menschen zu Prancer. "Euer kleiner Aufstand ist beendet. Du und deine Freunde werden alle sterben." ’Gopamee hasste es die brutale Sprache der Menschen zu benutzen. Aber in diesem Fall machte er eine Ausnahme.
Prancer sah dem Elitekrieger in die Augen. "Ach ja?", sagte er. "Das glaubst auch nur du. Ich reis dir die Rüstung vom Leib und erschlag dich damit." Prancer wollte aufstehen, fiel dann aber wegen der Verbrennungen wieder zu Boden.
’Gopamee lachte erneut über ihn. "Eure Vernichtung ist der Wille der Götter und wir sind ihre Werkzeuge. Und so ein erbärmlicher Schwächling wie du wird daran nicht das Geringste ändern."
"Fahr zur Hölle!", stieß Prancer hervor.
Dem Eliten war es egal was der Mensch dachte. Für ihn zählte nur den Willen der Propheten durchzusetzen - und so viele Menschen wie möglich zu töten. Er legte sein Plasmagewehr auf den Marine an. Bereit ihn mit dem superheißen Plasma der Waffe zu töten. Doch ’Gopamee hielt inne. Er richtete sich auf und sah in Richtung Himmel, als er ein dröhnendes Geräusch vernahm. Der Elitekrieger suchte den Himmel ab, aber dort war nichts zu sehen.
Bis ein kleines Objekt, dass immer größer zu werden schien, auftauchte. Es wurde deutlicher und größer. Es war der Pelican der sich mit hoher Geschwindigkeit näherte.
"In eure Banshees! Erledigt ihn!", schrie ’Gopamee zu den drei Eliten, die erst vor Kurzem gelandet waren.
’Jagamee drehte sich um und rannte auf den Banshee zu, mit dem Gedanken Menschen töten zu können. Doch etwas drängte ihn zurück und ließ sein Schild ausfallen. Der Pelican eröffnete das Feuer. Die Bugkanone durchsiebte die Luft mit 70mm-Munition. Noch bevor die Eliten die Banshees erreichten wurden sie durch das Sperrfeuer getötet.
Die Eliten lagen in ihren eigenen lilafarbenen Blutlachen.
’Gopamee war alleine auf dem Schlachtfeld.
Er zielte mit seinem Plasmagewehr auf Prancer, der immer noch hilflos am Boden lag. "Wenn ich sterbe stirbst du auch, dafür sorge ich", sagte er und drückte ab.
Der Pelican wandte sich nun dem Zeloten zu. ’Gopamee entsicherte eine Plasmagranate und wollte sie dem Pelican entgegen werfen. Doch der Kugelhagel aus dem Buggeschütz durchdrang sein Schutzschild und ließ ihn zusammenbrechen. Schließlich bohrten sich die Kugeln ins Fleisch des Eliten. Er ließ die Granate fallen und fiel rückwärts zu Boden.
"NEIN!", schrie er, bevor die Granate in einem blauen Blitz detonierte und ihn mehrere Meter durch die Luft schleuderte.
’Gopamee schlug gegen einen Felsen und hörte etwas knacken. Zu seiner Überraschung spürte er weder Schmerz noch Trauer oder Hass. Vielmehr Zufriedenheit, endlich in des Paradies eintreten zu dürfen.
Er starb.
Oya, Mando'ade. Mhi cuyir kandosii par haar akaanir. K'oyacyi!






