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Flucht auf Halo
#5

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Viel Spaß beim Lesen D


Kapitel 3

1530 Stunden, 19. September 2552
(militärischer Kalender)
Allianz-Basis


Die Dämmerung brach bereits an, als Carpenter, Prancer und Berkov den Komplex an der Nordseite erreichten. Die Marines gingen hinter einen Felsen und mächtig viel Gestrüpp in Stellung
Carpenter öffnete eine sichere Funkverbindung zu Team Alpha. "Team Bravo in Position", sagte er. "Wie läuft’s bei euch Sarge?"
Es rauschte im Funkgerät, dann hörte man Sergeant Mobuto. "Wir sind bereit wenn ihr es seid. Sagt mal, wo wart ihr denn so lange? Habt ihr unterwegs ein Picknick gemacht?"
"Wir mussten einer Bansheepatrouille aus dem Weg gehen. Aber sonst ist nichts Ernstes passiert." Carpenter flüsterte so leise in sein Funkgerät, dass ihn fast niemand hörte. Was wohl völlig normal ist, wenn man vor einem Komplex voller Allianz-Soldaten steht.

Bei der Dämmerung ist die Sicht meist am geschwächtesten. Nicht so bei einen Jackal. Diese Soldaten der Allianz können bei Nacht so gut wie bei Tag sehen. Und das Zwielicht änderte daran wenig. (Deshalb waren die Jackals auch so gute Scharfschützen, da sie immer die beste Sicht hatten.)
Der Jackal Bock stand auf dem Scharfschützenposten der Basis. Bock war ein hervorragender Scharfschütze. Was allerdings auch bedeutete, dass er keines der üblichen Energieschilde am Arm hatte. Aber das hatte ihn noch nie gestört.
Ein zweiter Scharfschütze, namens Yag, betrat den Turm durch den Antigravitationslift und gesellte sich zu Bock.
"Also ich verstehe das nicht", sagte Bock, als er die Umgebung aus acht Einheiten Höhe betrachtete. "Das hier ist doch sinnlos. Diese Basis erfüllt doch keinen Zweck. Hier gibt es nur alte Gemäuer und diesen Dschungel. Und dieser Scharfschützenposten ist ebenfalls sinnlos - ich meine, wer greift uns hier schon an?"
Yag dachte über das was Bock gesagt hatte nach. Er klapperte mit dem Schnabel und sagte dann: "Was beschwerst du dich? Wer weis schon was die Eliten denken. Mach einfach das was die sagen und beschwer dich nicht. Die werden schon wissen was sie tun, glaube ich."
"Glaubst du? Was soll das schon wieder heißen?" Bock klang sichtlich verärgert und auch etwas genervt, weil er schon seit zwanzig Einheiten (also ungefähr einen halben Tag) auf diesen Wachposten saß und nach Feinden - die es sowieso nicht gab - Ausschau hielt.
"Du bist mir wirklich eine große Hilfe", fuhr Bock wütend fort. "Wenn dich jemand etwas fragt, dann ist man nachher genauso klug wie vorher. Und ich finde wir sollten … hey, warte mal hast du das gesehen?" Bock zeigte auf einen Felsen am Waldrand und hob sein Strahlengewehr.
"Lenk jetzt ja nicht von Thema ab", knurrte Yag verärgert. Trotzdem sah er auf den Punkt auf den Bock zeigte - und tatsächlich, dort war ein Mensch.
Hier ausgerechnet hier, auf Halo. Mitten im Dschungel.

Zwei pinkfarbene Strahlen flogen nur knapp an Berkov vorbei. Er hechtete sofort wieder hinter den Felsen. "Wenn es etwas Schlimmeres gibt als einen Jackal", keuchte er. "Dann ist es ein Jackal mit einem verdammten Strahlengewehr!"
"Und was machen wir jetzt?", fragte Prancer.
Carpenter drehte sich zu Prancer um und drückte ihm ein S2-AM-Scharfschützengewehr in die Hand. "Du bist hier doch der Scharfschütze. Das ist dein Problem, nicht meins. Nimm dir das S2-AM und erledige diese Biester!"
"Aber gerne doch", grinste Prancer und bezog Stellung. Er spähte hinter den Stein hervor um zu sehen, wo sich die Jackals befanden.
Um den Komplex herum waren Flutlichter errichtet, die aber nur einen Teil des Gebietes beleuchteten. Die Jackals befanden sich auf einen schwebenden Wachturm. Prancer aktivierte die Nachtsicht seines Gewehrs, legte an und schickte in kürzester Zeit zwei 14,5mm-Kugeln auf die Reise. Zwei Schüsse - zwei tödliche Treffer. Die zwei Jackale fielen tot von ihren Wachturm.
Ein Elite schrie etwas Unverständliches und Prancer sah wie ein weiterer Elitekrieger auf den Wraith - den schweren Panzern der Allianz - zu rannte.
"Oh nein, das tust du nicht", sagte sich Prancer, als er den Eliten anvisierte und ihn mit zwei Kopfschüssen tötete. Der tote Elite rutschte von der Haube des Wraith und schlug auf den staubigen Boden auf. Zufrieden lud Prancer nach.
"Bewegung Berkov!", brüllte Carpenter. "Prancer gib uns Rückendeckung!"
Berkov und Carpenter stürmten auf die Lichtung hinaus, während Prancer damit zu tun hatte, geeignete Ziele ins Visier zu bekommen.

Sergeant Mobuto sah, dass zwei der Marines in die Offensive gingen uns er beschloss dasselbe zu tun - auch wenn es ziemlich aussichtslos war.
Er rannte zurück zum Warthog und fuhr ihn mit Corso und O’Neil auf die Lichtung - und machte die Ghosts ungewollt auf sich aufmerksam.

Grunts und Jackals rannten wild durcheinander. Lediglich zwei der fünf Ghosts waren besetzt. Der Wraithpilot war tot - durch einen menschlichen Scharfschützen. Wenn nicht bald ein anderer Elite in den Wraith steigt, dann fehlt ein großer Bestandteil des Verteidigungsrings (der die Basis schützt).
Und als wäre das nicht schon genug waren die Scharfschützen ebenfalls tot.
Die Lage verschlechterte sich immer mehr. Feldmeister ’Gopamee entschied sich in die Lage einzugreifen, bevor alles noch schlimmer wird.

Carpenter und Berkov versuchten ständig Deckung zu suchen. Ob hinter einem geparkten Ghost oder hinter dem Wachposten der Jackals. Berkov blickte hinter dem Podest des Wachpostens hervor. "Wie viele sind das denn nur?", fragte er verzweifelt.
"Keine Ahnung. Alle?" Doch als Carpenter Berkovs Gesichtsausdruck sah, versuchte er ruhig zu wirken. "Mach dir mal keine Sorgen. Die Leichen zählen wir später", sagte er schließlich. "Entsichern und durchladen."
Carpenter rannte aus seiner Deckung und feuerte auf eine Horde Grunts, die so dumm war schreiend davon zu laufen und so dem Marine den Rücken zu zuwenden. Er durchsiebte die Grunts mit Kugeln, bis auch der Letzte im Dreck lag.
Berkov folgte Carpenter aus der Deckung. Sie näherten sich geduckt dem Eingang. Ihr Glück war, dass es dunkel wurde und sie so schlechter gesehen wurden. Carpenter wollte sich einer Gruppe von Jackals widmen, als ein Shade das Feuer eröffnete.
Berkov versuchte Carpenter zu warnen. "Verdammt Carp, pass auf. Da ist ein Shade!", schrie er.

Der Warthog fuhr über die Ebene. O’Neil tötete alles was ihr in den Weg kam. Corso feuerte unaufhörlich auf den Ghost, der ihnen dicht auf den Fersen war. Die 12,7mm-Kugeln des M41-LAAG-Geschützes beschädigten den Ghost schwer, aber er ließ sich nicht aufhalten.
Der Warthog überfuhr gerade eine Gruppe von Grunts, als die Geschützte des Ghosts die hinteren Reifen des LRV’s schmolzen. Rauchend kam der Warthog zum stehen.
Nun bot das Fahrzeug ein leichtes Ziel und der Ghost feuerte immer weiter. Das LAAG-Geschütz schüttelte Corso regelrecht durch, doch er hörte nicht auf zu feuern.
Irgendwann war der Ghost so schwer beschädigt, dass er explodierte und den Eliten mit in den Tod riss.
Sobald der Ghost zerstört war, nahm der zweite Ghost den Warthog ins Visier. Doch der Elitekrieger kam nicht weit. Drei 14,5mm-Kugeln - die Prancer abfeuerte - töteten den Eliten, der auf den Kontrollen zusammen sank. Obwohl der Elite tot war raste der Ghost weiterhin auf den Warthog zu.
"Los raus hier!", brüllte Sergeant Mobuto und sprang aus dem Fahrzeug. Corso und O’Neil taten es ihm gleich und sprangen auch ab. O’Neil schaffte es gerade noch rechtzeitig dem herannahenden Ghost auszuweichen.
Der Ghost schlug in die Beifahrerseite des LRV’s ein. Es folgte eine Explosion, die sämtliche Trümmerteile durch die Gegend warf. Die Überreste von Warthog und Ghost brannten lichterloh.
O’Neil wollte gerade weiter kämpfen, als sie von einer Plasmakugel am Bein getroffen wurde. Unter Schmerzen schreiend fiel sie zu Boden. Corso sah, wie O’Neil von zwei Grunts und einem Jackal angegriffen wurde. Er entsicherte eine Splittergranate und warf sie so weit er konnte. Die Granate landete einige Meter hinter dem Trio und detonierte. Die Splitter erledigten den Jackal und einen Grunt, die schreiend weggeschleudert wurden. Corso zog sein Schrotgewehr und schoss den Grunt nieder.
Derweil hatten sich Carpenter und Berkov hinter dem führerlosen Wraith verschanzt. Viele Gegner waren nicht mehr da. Nur ein paar Eliten und ein Grunt auf einem Shade. Nur ein paar Eliten. Selbst so wenige konnten tödlich sein.

Er hatte es kommen sehen - und hatte trotzdem nicht gehandelt. Er wusste, dass die Menschen hier irgendwo gelandet waren, es war nur eine Frage der Zeit gewesen, bis sie sich zeigten.
Und jetzt war es soweit.
Es musste ja so kommen. Er hatte sich schon gedacht, dass er im Kampf sterben würde - aber nicht so. Er hätte es verhindern können, wenn er nur all diese Fehler nicht begangen hätte.
Hätte er die Wahrheit und Versöhnung über die Menschen informiert. Hätte er Nachschub angefordert. Hätte er seine Truppen besser verteilt. Hätte, hätte, hätte - dass sich ein Zelot so etwas überhaupt fragt, ist schon etwas Außergewöhnliches.
Aber nun konnte ’Gopamee seine Fehler nicht mehr rückgängig machen. Was passiert ist, ist passiert. Der Elitekrieger konnte froh sein, wenn er mit dem Leben davon kommen würde. Und was wenn er fliehen müsste? Könnte er dieses Versagen und seine Feigheit vor dem Propheten erklären? Nein! Er würde nicht fliehen. Er würde kämpfen um diesen Komplex zu schützen.
’Gopamee musste die Menschen aufhalten - sein Leben hängt davon ab.
Er und zwei weitere Eliten, sowie ein Grunt, hatten sich vor dem Eingang der Basis verschanzt. Zwei Energieschilde waren direkt vor dem Eingang aufgestellt. Der Grunt schützte mit einem Shade die ungeschützte Flanke. Als die Menschen die Basis angriffen hatten sie den Überraschungseffekt, denn niemand war wirklich darauf vorbereitet gewesen.
Das Schlimmste aber war, dass laut ’Gopamees Schätzungen, gerade einmal sechs Menschen angegriffen hatten. Und doch konnten sie so viele Gegner töten. ’Gopamee konnte die Verluste auf Seite der Menschen nicht einmal schätzen - aber er hoffte das sie hoch sein würden. Was auch immer die Menschen hier schafften. Noch einmal gelingt es ihnen nicht. Dieses Mal war ’Gopamee darauf vorbereitet und er wartete nur darauf das sich die Menschen zeigten.

Die Sonne verschwand nun vollständig hinter dem Horizont. Und so verrückt wie alles auf diesen Ring zu sein schien, bot auch das Wetter keine Ausnahme.
Der klare Sternenhimmel wurde binnen Sekunden von dunkelgrauen Wolken umhüllt.
Die ersten Regentropfen fielen auf das Blätterdach des Dschungels. Und aus wenigen Tropfen wurde ein starker Schauer - wie es für einen Regenwald nun mal üblich war.
Jegliche Geräusche, egal ob Schritte oder Gewehrfeuer gingen ungehört im Regen unter. Das einzigste was man hörte, war der Regen, der in Strömen auf das Blätterdach und auf die Lichtung prasselte.

"Na toll", meckerte Berkov. "Nass bis auf die Knochen." Er blickte zu Carpenter, der versuchte hinter dem Wraith hervor zu sehen. Doch alles was er sah war der Regen und die Allianz-Basis. Der Regen war so stark, dass Carpenter nur ein paar Lichter am Eingang sah - die versuchten durch den grauen Regenschleier zu dringen.
"Hey Carp, siehst du was? Ich nämlich nicht", sagte Berkov, der gerade versuchter den Warthog oder sonst irgendetwas zu sehen.
"Verdammt!", flüsterte Carpenter fast unhörbar. "Zurück, zurück, zurück!" Berkov verstand kein einziges Wort. Er dachte Carpenter hätte Angst, dass ihn jemand hören könnte.
Berkov wollte gerade seine Meinung dazu abgeben, als ein rot gepanzerter Elitekrieger um den Wraith herum schritt
Sie saßen in der Falle.
Die Marines versteckten sich hinter dem Wraith, in der Hoffnung nicht bemerkt zu werden. Carpenter holte eine Splittergranate heraus. Er drehte sich zu Berkov um und sagte: "Wenn die hochgeht dann rennen wir raus und erledigen ihn." Berkov nickte und hob sein Gewehr.
Der Elite schien die Marines, bei dem Regen und der Dunkelheit, nicht bemerkt zu haben. Ebenso wenig wie er bemerkte, dass er an einer entsicherten HE-Splittergranate vorbei lief.
Die Granate explodierte in einem lauten Knall, der im Regen unter ging. Der Elite wurde nach vorn geschleudert, sein Schild brach durch die Druckwelle und die Splitter zusammen. Sofort stürmten die beiden Marines um den Wraith herum und eröffneten das Feuer. Die 7,62mm-Kugeln bohrten sich durch die rote Rüstung des Eliten und drangen schließlich ins Fleisch. Der Elitekrieger wollte gerade das Feuer erwidern, als einige der Kugeln seine Wirbelsäule durchtrennten und der Elite nach hinten fiel. Sein Finger blieb um den Abzug des Plasmagewehrs geklemmt und so lösten sich noch ein paar Schüsse in Richtung Himmel, bevor der Elite starb.

Der Sturm ließ nicht nach. Im Gegenteil, er wurde immer stärker und es viel immer mehr Regen. ’Gopamee wurde wütend. Noch immer zeigen sich die Menschen nicht. Das kann so nicht weiter gehen.
"Sie da", ’Gopamee zeigte auf einen roten Elite. "Erkunden Sie die Lage."
"Ja, Exzellenz", sagte dieser und verschwand im Regen. Der Elite ging in Richtung Wraith, bis ’Gopamee ihn wegen des Regens nicht mehr sehen konnte.
Wo sind nur diese verdammten Banshees, dachte sich ’Gopamee. Er wandte sich an den blauen Elitekrieger, der an der Funkstation stand. "Haben Sie die Bansheepatroulie schon erreicht?"
"Noch nicht, Exzellenz", entschuldigte sich dieser. "Wegen des Sturms kann ich sie weder erreichen, noch lokalisieren." ’Gopamee drehte sich zu den Eliten um und sah ihn böse an, als wäre dieser an alles Schuld. "Sparen Sie sich ihre Entschuldigungen. Senden Sie weiterhin das Rückrufsignal! Sehen Sie zu, dass sie endlich diese Piloten erreichen!"
’Gopamee konnte seinen Zorn kaum noch beherrschen. Hier ging es nicht nur um den Sieg sondern auch um sein Leben. Würden die Menschen ihn nicht töten, dann würde das sicherlich der Prophet übernehmen.
Der Feldmeister wollte gerade seinen Untergebenen weiter anbrüllen, als er aus den Augenwinkeln heraus eine Explosion vernahm. Er drehte sich um und sah zu den Wraith. Kurz nach der Explosion flogen vereinzelte Plasmageschosse in die Luft - ohne ein Ziel zu finden.
"Hab ich euch, verdammtes Pack!", rief ’Gopamee, als er seine beiden Plasmagewehre beiseite legte und stattdessen zwei Plasmagranaten zündete. Er zielte und warf die Granaten so weit er konnte. Eine Granate landete hinter dem Wraith. Die andere landete auf der nassen Haube des Panzers und rollte schließlich zu der anderen. Der Elitekrieger hob seine Plasmagewehre wieder auf und wartete auf die kommende Explosion.

"Granate, auseinander!"
Carpenter rannte blindlings in den Regen hinein, als die Plasmagranaten auf sie zu flogen. Er versuchte den Abstand zu den Granaten so weit wie möglich zu vergrößern, da sie die negative Eigenschaft haben an dem Opfer kleben zu bleiben.
Berkov hingegen sprang vor dem Wraith. Er rollte sich ab und kam wieder auf die Beine. Etwas verwirrt und orientierungslos hob er sein MA5B und sah sich um.
Hinter Berkov explodierten die Plasmagranaten. Ein blauer Elite kam auf Berkov zu gerannt und feuerte brüllend seinen Nadelwerfer auf Berkov ab. Die Luft wurde von pinkfarbenen Nadeln mit Zielsuchfunktion durchsiebt - die alle Kurs auf Berkov machten.
Er ließ seine Waffe fallen und sprang hinter einen der geparkten Ghosts. In der Hoffnung, so den tödlichen Nadeln zu entkommen. Die Projektile prallten zum Großteil am Ghost ab. Der Rest der Nadeln drang in Berkovs Rüstung ein und explodierten danach. Die Explosion zerstörte einen Großteil der Panzerung, die Nadeln drangen aber nicht in den Körper ein.
Hinter dem Ghost gekauert, konnte Berkov das rauchende Wrack des Warthogs sehen. Er versuchte mehr zu erkennen, aber der starke Regen verschlechterte die Sicht zunehmend. Das einzige was er sah, war eine Person, die sich in Richtung Eingang bewegte. Doch er wusste nicht wer es war. Genauso wenig er wusste warum nicht alle drei Marines kamen.
Carpenter sprang hinter dem Wraith hervor, er entsicherte eine Splittergranate und warf sie in Richtung Eingang. "Hier fang, du hässliche Krakenfresse!", schrie er. Carpenter wollte gerade zum Eingang rennen und die Eliten töten, als der Grunt auf dem Shade das Feuer eröffnete und den Marine wieder hinter den Wraith zwang.
Die Splittergranate erreichte nicht ganz ihr Ziel. Sie flog vor dem Shade und rollte darunter. Die darauf folgende Explosion zerstörte den Shade und warf den Grunt durch die Luft. Man hörte ein hohes Quieken, bis er auf dem schlammigen Boden aufschlug. Der Elitekrieger versuchte den Trümmern des Shades auszuweichen, die durch die Gegend flogen. Er sprang vor die Schilde und entkam so dem Geschütz.
Carpenter schob ein neues Magazin in sein Sturmgewehr und rannte feuernd auf den etwas verwirrten Eliten los. Der Schutzschild des Eliten hielt dem Dauerfeuer nicht lange stand. Es flackerte auf und brach zusammen.
Doch noch bevor der Marine konsequent nachsetzen konnte, sank die Munitionsanzeige des Gewehrs auf Null. Der Elitekämpfer lachte höhnisch über den Marine und wollte seinen Nadelwerfer auf den Menschen abfeuern, als ihm eine 14,5mm-Kugel durch den Kopf flog. Der tote Elite sackte wie ein nasser Sack zu Boden.
Carpenter erhielt so eine weitere Atempause durch Corso, um nachzuladen. Doch es war kein Ziel mehr da auf das er hätte feuern können. Er suchte das Gebiet ab.
"Verdammt noch mal!", murmelte der Marine, als er nichts fand. Er hätte schwören können einen weiteren Eliten gesehen zu haben.

Oya, Mando'ade. Mhi cuyir kandosii par haar akaanir. K'oyacyi!
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Flucht auf Halo - von John der Große - 17.01.2009, 13:20

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