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Der Ärger rund um Mikrotransaktionen und Loot-Boxen
#1
Microtransaktionen und Ingame-Käufe: Spieler, wehrt euch endlich!

http://www.xboxaktuell.de/articles,id126...aeufe.html
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#2
(16.11.2017, 10:09)Marc schrieb: Im Grunde ist das echt nicht lustig.

Aber Battlefront 2 scheint den Entwicklern deswegen ja auf die Füße zu fallen.
Wollen wir hoffen, dass das das Signal sein wird, damit die wieder wach werden...

Leider gibt es genig Deppen oder Teenager die kurz nach dem Implementieren der Crystals die Kreditkarte zücken werden.
Ich finde sowieso dass Lootboxen verboten gehören. Das hat nix mit Spielinhalt, Gameplay oder sonstwas zu tun. Das ist einfach nur ein Glücksspiel. 
Sowas wie zusätzliche Waffenskins, Gesten und so nen Schrott find ich, bei einem MP-Spiel, noch ok. Es verändert nix am Balancing und benachteilt niemanden. Ausserdem weiss man was man sich kauft.
Lootboxen sind einfach nur gambling, um den Leuten das Geld abzuziehen. 

Ich versteh ja dass die Entwickler ind Publisher Gewinn machen müssen. Aber die Art wie soch das entwickelt ist bedenklich. Und schade. Ich hätte mir das Battlefront sogar geholt. Mit dem Stichwort Lootbox hatte soch das erledigt. Nach Shadow of War muss ich echt sagen, sowas gehört verboten.
I used to be Commander Shepard but then I took an ending to the knee.
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#3
Sollen sie halt die Spiele teurer machen. Dann kann jeder im Shop entscheiden, ob er das Geld ausgeben will oder nicht.
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#4
(20.11.2017, 09:24)Marc schrieb: Sollen sie halt die Spiele teurer machen. Dann kann jeder im Shop entscheiden, ob er das Geld ausgeben will oder nicht.

Moralisch steh ich voll dahinter.
Ich zahl lieber 100 Tacken wenn ich dafür ein komplettes Spiel bekomme, mit vlt noch ein oder zwei DLCs inklusiv und ohne diese Mikrotransaktionen...

Aber ökonomisch sind diese Mikrotransaktionen einfach wahnsinnig toll für die Studios. Minimaler, einmaliger Aufwand und fortlaufender Ertrag. 
Mit dem Game an sich verdient man halt nur einmal. Wie gesagt, ein Stück weit versteh ich dieses Denken ja auch. Aus Firmensicht absolut nachvollziehbar. Aber so random wie Lootboxen funktionieren ist es einfach nur Glücksspiel. Und sowas hat NIX im Gaming verloren.
I used to be Commander Shepard but then I took an ending to the knee.
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#5
Natürlich kann man die Hersteller verstehen. Und selbst wenn das ganze nur zusätzlich zu einem Spiel hinzugefügt wird, könnte ich damit u.U. noch leben. Aber es wird ja eher schlimmer. Sobald die Games um diese "Features" herumentwickelt werden, hört der Spaß auf.

Daher liebe Spieler: stellt die Weichen für die Zukunft selber und schmeißt den Firmen nicht das Geld in den Rachen! Hat bei der 10$-Philosophie damals auch schon funktioniert.
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#6
Wie begehrt diese Flussbau Karten in FIFA sind sieht man ja teilweise an den Reaktionen, wenn die Seltensten Karten tropen können die unglaublich ausrasten.



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#7
Der ab 3:00 mit dem Stuhl... D

Ansonsten: Was für Spinner alles.
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#8
Ich möchte nochmal darauf hinweisen dass das gerne aufgebrachte Argument "Spieleentwicklung kostet heutzutage mehr, also brauchen die Spiele Microtransaktionen um den gleich gebliebenen Retail-Preis auszugleichen" vollkommen erstunken und erlogen ist...




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#9
Also in manchen Punkten kann ich die Aussage des Videos nicht nachvollziehen...

Aber vorweg: Natürlich sind Mikrotransaktionen für die Hersteller eine willkommene Zusatzeinnahme. Und das Argument, dass man sie integrieren müsse, um höhere Kosten auszugleichen, halte ich zumindest für vorgeschoben. Früher kosteten Spiele deutlich unter 100 DM. Gab zwar Ausnahmen, aber Preise unter 80 DM waren glaube ich "normal". Heute kosten Videospiele oft 69 Euro, also knapp 140 DM. Da ist sicherlich Inflation mit drin, aber ich glaube kaum, dass hier nicht auch mehr verdient wird.

Trotzdem sind die Entwicklungskosten in den vergangenen 20 Jahren sicherlich gestiegen - vor allem bei Projekten der im Video erwähnten Publisher EA, Activision und Ubisoft, die mit Ausnahmen für die jährlichen AAA-Titel verantwortlich sind. Programmierung und GFX sind deutlich aufwändiger, man denke nur an Schauspieler, die für Figuren eingescannt werden müssen. Sowas gab es früher nicht. Hinzu kommt, dass heutzutage mehrere hundert Leute an einem Spiel arbeiten.

Im Video hält der Typ soweit ich verstanden habe dagegen, dass auf der anderen Seite die Kosten für Vertrieb und Marketing gesunken seinen und auch noch für Forschung/Entwicklung weniger gezahlt wurde. Und das bei gleichzeitiger Reduzierung der jährlich veröffentlichten Spiele.

Sicherlich: Wenn Leute Spiele jetzt oft digital kaufen, müssen weniger DVDs gepresst und Verpackungen an den Handel geschickt werden. Gleicht das die gestiegenen Ausgaben aus? Ich denke nicht. Aber wenn die Teams so groß sind, dass man es sich eben nicht mehr ohne weiteres erlauben kann, 20 Spiele im Jahr zu machen, und daher weniger Games auf den Markt bringt, sinken natürlich auch Kosten für Vertrieb, Marketing und F&E. Die Kosten pro Spiel werden aber daher nicht zwingend gesunken sein.

Der wesentliche Punkt ist vielmehr, dass die Anzahl verkaufter Spiele heute viel höher ist. Gaming ist mittlerweile Massenmarkt. Ein Blockbuster 2017 verkauft sich schon alleine deswegen deutlich besser als ein Hit aus dem Jahr 1997.
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#10
Aber genau das sagt er doch in dem Video: Kumulative Entwicklungskosten per Jahr sind näherungsweise gleich geblieben, aber die Entwicklungskosten pro Spiel sind gestiegen. Im Gegenzug veröffentlichen die Firmen dafür aber auch weniger Spiele pro Jahr, um ihre Ausgaben konstant zu halten, und die Produktionskosten sind sogar noch gesunken. Die kumulativen Einnahmen sind aber genauso gleich geblieben. Also wenn die Einnahmen konstant bleiben und die Ausgaben konstant bleiben (oder sogar sinken), dann bleibt auch der Profit gleich (oder steigt). Ergo gibt es keinen signifikanten Defizit in der Gewinnspanne der großen Firmen, den Microtransaktionen irgendwie füllen müssen. Und genau dieses Argument sollte widerlegt werden.

Selbstverständlich gilt das nur wenn die Daten in der Analyse nicht getürkt sind. Wofür ich natürlich keinerlei Beweis habe, da ich die Auswertung nicht selber gemacht habe...

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